Was – auf dr Alb hend se au Büffel??


„Was – auf dr Alb hend se au Büffel??“.
Fragte mich die entgeisterte urschwäbischen Gattin meines italienischen Supermarkthändlers.
Sie war leicht verwirrt, weil ich wie jeden Samstag zwar wohlschmeckende italienische Tomaten gekauft hatte, nicht aber den üblichen Büffel-Mozzarella.
Klar gibt’s Büffel – und daraus lässt sich ganz ausgezeichneter Büffel-Mozzarella machen: der Albzarella. Den gibt’s bei der Hofkäserei, neben einigen anderen leckeren Sorten, die ich hier schon einmal vorgestellt hatte.
Der Albzarella war übrigens auch der Renner auf der Slow Food Messe in Stuttgart. Herr Rauscher stand tagsüber am Stand und kam nachts kaum nach Albzarella herzustellen, so hoch war die Nachfrage!
Ein paar Fakten: 50% Fett hat der Albzarella und besteht zu je 50% aus Kuhmilch und Büffelmilch. 2 Kugeln kosten 5€ – ein fairer Preis für 100% Bio-Qualität.

Zu einer echten Käserei – wenn auch einer schwäbischen – gehören auch aus der Schweiz importierte Alphörner 😉
Mein Faible für Albbüffel in allen Variationen ist ja bekannt: tatsächlich grasen die Urviecher direkt auf der Weide neben der Käserei friedlich in der Sonne, wenn sie nicht gerade Ihrem Job an der Melkmaschine nachgehen.
Leider widerstanden sie meinem Charme komplett und liessen sich nur aus weiter Entfernung knipsen. Tja, die Zuneigung ist sehr einseitig 😉
Am liebsten esse ich den Albzarella natürlich zusammen mit richtig schmackhaften Tomaten aus Italien, Fleur de Sel Olive, Pfeffer, Olivenöl – und gutem Balsamico.
Und wer mal einen Büffel-Cowboy von der schwäbischen Alb kennenlernen möchte, sollte sich mal bei Willy Wolf einmieten…

3 Comments

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  1. Feinschmeckerle

    @ lunchforone: freut mich, dass sie dir auch schmecken! ich werde es mal anregen, damit du künftig auch in den genuss kommst.

    @ trudi: da könntest du allerdings recht haben 😉 dir auch schöne ostern!

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