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Steak Pasta mit Kirschtomaten und Parmesan

Steak Pasta mit Kirschtomaten, Basilikum und Parmesan

by Feinschmeckerle

Die letzten Wochen gab’s bei uns gefühlt entweder etwas vom Grill oder irgendwas Kaltes. Oder beides kombiniert. 😄 Was ich grundsätzlich ziemlich gut finde, denn ich liebe den Sommer. Okay – vielleicht nicht unbedingt den Sommer mit 36 Grad. Aber wer findet das schon wirklich angenehm?

Irgendwann darf es dann aber doch mal wieder etwas anderes sein. Und nachdem der Mann sich Pasta gewünscht hatte, bin ich tatsächlich mal wieder in meine Indoor-Küche gegangen und habe geschaut, was Kühlschrank und Vorratsschrank so hergeben.

Und da lag doch tatsächlich noch ein wunderschönes Entrecôte. Dazu gab es wunderbar saftige, etwas größere Kirschtomaten, ein ordentliches Stück Parmesan, gutes Olivenöl und einen großen Busch Basilikum, auf den ich gerade besonders gut aufpasse. Er lebt nämlich erstaunlicherweise immer noch und ist noch nicht vertrocknet. Das muss man bei mir durchaus erwähnen. 😂

Pasta war natürlich auch da: Tripoline No. 81, die ich irgendwann aus dem italienischen Supermarkt mitgenommen hatte. Das sind etwas breitere, gekräuselte Nudeln, die ein bisschen an Linguine erinnern. Und ich muss sagen: Sie haben für diese Pasta wirklich perfekt gepasst, weil sie sich so toll mit der Sauce verbunden haben.

Eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen waren ebenfalls noch da und durften gleich mit in den Topf. Viel mehr braucht es eigentlich gar nicht.

Die Kirschtomaten werden mit Schalotte, Knoblauch, Olivenöl und Basilikum zu einer schnellen, aromatischen Tomatensauce. Dazu kommt al dente gekochte Pasta, jede Menge Parmesan und zum Schluss das kurz gebratene Entrecôte in kleinen Streifen.

Das Ganze ist wirklich denkbar einfach und genau deshalb liebe ich solche Gerichte. Kein kompliziertes Rezept, keine zehn verschiedenen Töpfe und trotzdem steht am Ende ein Teller Pasta auf dem Tisch, der richtig was kann.

Steak Pasta mit Kirschtomaten und Parmesan

Und was soll ich sagen? Diese Steak Pasta mit Kirschtomaten, Basilikum und Parmesan war mega lecker. Die wird es definitiv wieder geben.


❤️ Warum du diese Steak Pasta lieben wirst

  • saftiges Entrecôte trifft auf aromatische Kirschtomaten
  • in kurzer Zeit auf dem Tisch
  • wenige, gute Zutaten
  • die Pastasauce entsteht ganz unkompliziert im Topf
  • Parmesan sorgt für ordentlich Umami
  • mit frischem Basilikum und gutem Olivenöl wunderbar sommerlich
  • perfekt, wenn man Lust auf Pasta und Steak hat

📋 Steak Pasta auf einen Blick

Portionen: 2
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Zubereitung: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
Schwierigkeit: einfach


🛒 Zutaten für 2 Personen

  • ca. 250–300 g Entrecôte
  • ca. 200 g Pasta, zum Beispiel Tripoline, Linguine oder Tagliatelle
  • 2 große Handvoll Kirschtomaten
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 großer Bund Basilikum
  • ca. 2 EL gutes Olivenöl, gerne etwas mehr
  • Parmesan, reichlich
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Chili
  • eventuell 1 Prise Zucker
  • etwas Pastawasser

👩‍🍳 Zubereitung

Zuerst die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Dabei unbedingt etwas Pastawasser auffangen – das brauchen wir später für die Sauce.

Während die Nudeln kochen, die Schalotte fein würfeln und den Knoblauch klein schneiden oder einfach mit der Messerklinge etwas andrücken. Die Kirschtomaten halbieren und die Basilikumblättchen von den Stielen zupfen.

In einem kleinen Topf oder einer beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen. Schalotte und Knoblauch darin kurz und sanft anschwitzen. Dann die Kirschtomaten dazugeben und alles gut durchschwenken.

Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili würzen. Je nachdem, wie süß oder säuerlich die Tomaten sind, kann eine kleine Prise Zucker die Säure schön ausbalancieren. Einen Teil des Basilikums dazugeben und die Tomaten bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen. Am besten mit Deckel, damit die Sauce nicht zu viel Flüssigkeit verliert.

Nach einigen Minuten dürfen die Tomaten ruhig etwas aufplatzen. Wer mag, kann sie mit einem Kochlöffel leicht andrücken. Sollte die Sauce zu dick werden, einfach etwas vom aufgefangenen Pastawasser dazugeben. Die Stärke aus dem Nudelwasser sorgt gleichzeitig dafür, dass die Sauce schön cremig gebunden wird.

Jetzt kommt das Entrecôte an die Reihe. Das Fleisch nach Geschmack würzen und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz und kräftig braten. Je nach Dicke geht das wirklich sehr schnell. Mein Steak war relativ dünn, deshalb war es ruckzuck fertig und innen noch schön rosa.

Das Steak aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.

Die fertige Pasta direkt zu den Kirschtomaten geben und alles gründlich miteinander vermengen. Falls nötig, noch etwas Pastawasser hinzufügen. Jetzt kommt vor allem eines: Parmesan. Und zwar ordentlich. Unter die Pasta rühren und noch einmal abschmecken.

Das Steak in Streifen oder kleine Stücke schneiden. Und jetzt bitte auf keinen Fall den Bratensaft vergessen! Sowohl der Saft aus der Steakpfanne als auch der aus der kurzen Ruhephase des Fleisches kommt mit zur Pasta. Genau diese kleinen Details machen am Ende den Unterschied.

Die Pasta auf Tellern verteilen, die Steakstücke daraufgeben und mit frisch gehobeltem Parmesan und etwas Basilikum garnieren.

Fertig!


💡 Meine Tipps für die Steak Pasta

Pastawasser aufheben!
Das leicht stärkehaltige Wasser ist perfekt, um die Tomatensauce zu verlängern und gleichzeitig schön zu binden. Ich stelle mir beim Abgießen der Pasta deshalb immer direkt eine Tasse Pastawasser zur Seite.

Beim Steak zählt die Dicke.
Ein dünnes Entrecôte braucht wirklich nur sehr kurze Zeit in der heißen Pfanne. Lieber etwas früher herausnehmen – es zieht beim Ruhen noch nach.

Den Steaksaft nicht verschenken.
Der Bratensaft gehört unbedingt in die Pasta. Er bringt noch einmal richtig viel Geschmack.

Beim Parmesan nicht sparen.
Gerade weil die Sauce so unkompliziert ist, darf beim Parmesan gerne großzügig gearbeitet werden.

Gute Zutaten machen hier den Unterschied.
Ein gutes Olivenöl, aromatische Kirschtomaten, frisches Basilikum und ein vernünftiges Stück Parmesan – viel mehr braucht dieses Gericht gar nicht.


🍅 Varianten

Die Steak Pasta lässt sich wunderbar abwandeln:

  • Statt Entrecôte funktioniert auch Rumpsteak.
  • Linguine, Tagliatelle oder Spaghetti passen ebenfalls.
  • Wer es cremiger mag, kann zusätzlich etwas Frischkäse oder einen kleinen Schuss Sahne unter die Sauce rühren.
  • Mit getrockneten Tomaten wird die Pasta noch würziger.
  • Rucola passt ebenfalls sehr gut als frisches Topping.
  • Wer es gerne scharf mag, darf beim Chili großzügiger sein.

❓ Häufige Fragen zur Steak Pasta

Welches Steak eignet sich für Pasta?

Für Steak Pasta eignen sich besonders zarte Stücke wie Entrecôte oder Rumpsteak. Wichtig ist vor allem, das Fleisch nur kurz und heiß zu braten, damit es saftig bleibt.

Kann ich auch ein anderes Steak verwenden?

Ja, natürlich. Auch Hüftsteak oder Filet können verwendet werden. Bei einem eher mageren Stück sollte man besonders darauf achten, es nicht zu lange zu braten.

Welche Pasta passt am besten zu Steak?

Breitere Nudeln wie Linguine, Tagliatelle oder Tripoline passen besonders gut, weil sie die aromatische Tomatensauce gut aufnehmen. Aber auch Spaghetti funktionieren problemlos.

Wie wird die Tomatensauce für die Pasta cremig?

Das Geheimnis ist Pastawasser. Die Stärke aus dem Kochwasser verbindet sich mit dem Olivenöl und den Säften der Tomaten und sorgt für eine schön gebundene Sauce. Zusätzlich hilft frisch geriebener Parmesan dabei, die Pasta cremig und würzig zu machen.

Kann ich die Steak Pasta vorbereiten?

Die Tomaten-Basilikum-Sauce lässt sich gut vorbereiten. Pasta und Steak würde ich dagegen erst kurz vor dem Servieren zubereiten, damit die Nudeln nicht weich werden und das Fleisch schön saftig bleibt.

Welcher Käse passt zu Steak Pasta?

Parmesan ist für dieses Rezept ideal. Er bringt Würze und eine leicht nussige Note mit. Auch Pecorino Romano wäre eine leckere Alternative.

Kann ich die Steak Pasta auch ohne Fleisch zubereiten?

Ja. Die Pasta schmeckt auch ohne Steak sehr gut. Wer eine vegetarische Variante möchte, kann beispielsweise zusätzlich Zucchini, Aubergine oder geröstete Paprika verwenden.


🍷 Was passt dazu?

Ich würde diese Pasta gar nicht groß mit Beilagen kombinieren. Sie ist für mich ein komplettes Gericht.

Dazu ein Glas italienischer Rotwein, ein Stück gutes Ciabatta und vielleicht noch ein kleiner grüner Salat – mehr braucht es eigentlich nicht.


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Wenn du Pasta genauso gerne magst wie ich, passen diese Rezepte wunderbar dazu:


Hast du die Steak Pasta ausprobiert?

Dann verrate mir gerne, wie sie dir geschmeckt hat! Und falls du sie abwandelst, freue ich mich natürlich auch über eure Ideen. Bei so einem unkomplizierten Pasta-Gericht darf man schließlich ruhig ein bisschen improvisieren.


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