Katharina postete letztens ein Foto von äußerst ansprechenden Sonntagsbrötchen. Ich hatte auch mal eine Brötchen-Back-Phase, aber die ist schon eine Weile her. Woran lag das? Ich glaube, es war selten Platz im Kühlschrank um die Brötchen schon auf dem Blech über Nacht gehen zu lassen.
Katharinas Rezept mit über Nacht Gare ist wirklich einfach – den Teig einfach anrühren. In der Schüssel im Kühlschrank gehen lassen. Und am nächsten Tag nur noch formen und ab in den kalten Ofen – dort gehen die Brötchen dann, bis die Endtemperatur erreicht ist.
Die Brötchen schmecken richtig gut – endlich gibt’s im Hause Feinschmeckerle wieder knackig frische Sonntagsbrötchen 🙂
- Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen.
- Milch und Wasser erwärmen, die Hefe und den Honig darin auflösen. Dann zum Mehl geben und mit einem Holzlöffel unterrühren, dabei sollte sich ein ziemlich matschiger Teig ergeben.
- Die Schüssel abdecken und über Nacht, mindestens 8 Stunden, besser 10, im Kühlschrank gehen lassen.
- Bei klassischer Warm-Führung: etwa 1 1/2 Stunden im Warmen gehen lassen.
- Am nächsten Morgen den Teig zu 4 Brötchen formen und auf ein Backblech setzen. Katharina bestreut das Backblech ganz gern mit etwas Polentagrieß, dann kleben die Brötchen nicht und bekommen auch unten eine schöne Kruste.
- Das Backblech mit den nicht gegangenen Brötchen in den ungeheizten (!) Ofen stellen und auf 220°C hochheizen – das Aufheizen übernimmt freundlicherweise den zweiten Geh-Vorgang.
- Für die klassische Methode: Die Teiglinge 30 Minuten gehen lassen und dann in den vorgeheizten Ofen schieben.
- Idealerweise werden die Brötchen mit Dampf gebacken: dazu entweder 100 ml Wasser nach dem Aufheizen auf den Ofenboden gießen oder sobald die Temperatur erreicht ist, mit einer Wasserspritze mehrfach in den Backofen sprühen.
- Für die Faule-Menschen-Langschläfer-Version die Brötchen ca. 30 Minuten backen
Oder:
- Für Fleißige-Frühaufsteh-Bäcker: 20 Minuten backen….















