Die liebe Shermin vom magischen Kessel veranstaltet einen tollen Blogevent. Bei „Lesehunger!“ geht es um Literatur & Essen. Genau mein Fall.
Doch ich habe trotzdem ein Weilchen gegrübelt, wie ich beides unter den Hut bringe. Seit einiger Zeit habe ich doch gerade eine ziemlich frankophile Lesephase. Ohne französische Krimis geht gerade gar nichts 😉
Mir haben es besonders die Krimis über „Bruno Chef de Police“ von Martin Walker angetan, in denen Bruno Courrèges – einziger Polizist, Gourmet, Hobbykoch, Rugbytrainer und begehrtester Junggeselle von Saint-Denis im Périgord die Hauptrolle spielt.
Bruno Chef de Police hat eigentlich immer alles im Griff – und das mit viel Charme. Und es ist einiges los in Saint-Denis:
- In Band 1 „Bruno Chef de Police“ wird ein alter Mann, Immigrant und Kämpfer für Frankreich im 2. Weltkrieg übel ermordet. Das Dorf steht Kopf. Hitzige Diskussionen entstehen. Doch Bruno findet die richtigen Worte.
- Band 2 „Grand Cru“ dreht sich rund um das Thema Weinanbau – da darf eine Leiche im Weinfass natürlich nicht fehlen, genau so wenig wie amerikanische Investoren, die den Périgord auf den Kopf stellen!
- Band 3 dreht sich um „schwarze Diamanten„. Was das im Périgord wohl ist? Natürlich der Trüffel. Den Brunos Hund (selbstverständlich!) aufspürt – und der nicht ganz unschuldig am Mord von Brunos Jagdfreund ist.
- Auch in Band 4 „Delikatessen“ geht es natürlich ums Essen. Das Thema Gänsestopfleber gepaart mit den Einflüssen der Terrororganisation ETA und archäölogischen Ausgrabungen kann wohl auch nur Martin Walker zu einem spannenden Krimi verstricken. Doch auch hier hat Stopfleberfan Bruno natürlich alles unter Kontrolle.
- Der 5. Band „Femme fatale“ ist so frisch auf dem Markt und auf meinem Nachttisch, dass eben gerade erst eine nackte Frauenleiche in einem Kahn die beschaulichen Ufer der Vézère entlang getrieben ist. Noch ist Bruno beschäftigt, den Kahn überhaupt ans Ufer zu befördern. Es wird auf alle Fälle spannend bleiben, hat die Leiche doch noch einen schwarzen Hahn mit an Bord. Was das wohl bedeutet?
- 150 g Weizenmehl (550) mit
- 1,5 g Hefe (1 Messerspitze) und
- 150 ml Wasser (lauwarm) verrühren
- In einer abgedeckten Schüssel mindestens 10 h im Kühlschrank (oder über Nacht) gehen lasen
- Am Backtag ca. 1 h vor dem Backen rausholen
- 5 g Hefe in
- 150 ml lauwarmem Wasser auflösen
- 350 g Weizenmehl (550) und
- 15 g Salz (1 EL) dazu geben, 4 Min mit Küchenmaschine (langsame Stufe) oder Hand kneten
- Erst dann Vorteig zugeben und nochmals 4 Minuten auf schneller Stufe kneten
- Teig in eine mit Mehl bestreute Schüssel geben und abgedeckt ca. 1 h gehen lassen
- Zwischendurch dreimal rund wirken
- Den gegangenen Teig halbieren und aus dem Teig Brotstange in Blechlänge formen
- Mit etwas Abstand auf dicke, bemehlte Leintücher legen und mit Mehl bestreuen – oder wie ich meine brandneue Baguetteform einweihen und die Teiglinge direkt reinlegen…
- Tücher zusammen schieben, dass sie Falten schlagen, damit die Baguettes nicht auseinander laufen (passiert beim Baguette Blech natürlich nicht…)
- Abgedeckt 2 h bei Zimmertemperatur stehen lasen
- Nach 1 h die Baguettes der Länge nach einschneiden (mit einem scharfen Messer, nicht so wie ich …)
- Ofen auf 230 g vorheizen, dabei ein mit Wasser benetztes Blech mit erhitzen
- Sobald Backtemperatur erreicht ist, Blech entfernen
- Baguettes auf Bleche mit Backpapier legen und im heißen Ofen (Mitte) 5 Minuten anbacken, danach bei 210 Grad 25 Minuten fertig backen …
- … und genießen.
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