Kochen
Eine Bauernkruste aus Delbrück. Gesehen bei Ketex. Das Rezept habe ich erstmal eine Weile liegen gelassen und im Zuge der Suche nach Broten mit Sonnenblumenkernen wieder entdeckt. Die haben nämlich viel Zink. Und da Zink wichtig ist, wurde das Brot gleich nachgebacken.
Jetzt bin ich völlig begeistert vom dieser bombastischen Kruste und dem tollen Geschmack. Ganz klar, dieses Brot hat sich gleich ziemlich schnell auf die vorderen Plätze unserer All-time-Brot-Charts vorgearbeitet.
Sauerteig (Zubereitung am Abend vor dem Backen, 16 -18 h reifen lassen)
- 290 g Roggenmehl 1150 mit
- 290 g Wasser und
- 30 g Anstellgut mischen
- Am Backtag 30 g vom Sauerteig fürs nächste Mal wegnehmen
- Quellstück herstellen aus:
- 100 g Sonnenblumenkernen (in Pfanne geröstet und mit Moulinette zerkleinert) und
- 100 ml Wasser
- 580 Sauerteig und
- 165 g Roggenmehl (1150) und
- 135 g Roggenvollkornmehl und
- 70 g Weizenmehl (1050) und
- 100 ml Wasser und
- 13 g Salz und
- 10 g Hefe und
- Quellstück (Sonnenblumenkerne) ca. 5 – 7 Minuten kneten
- 30 Minuten Teigruhe
- Wirken und in bemehltes Gärkörbchen geben
- Ca. 60 Minuten gehen lassen
- Vor dem Einschießen einschneiden
- Backofen anheizen
- 15 Minuten bei 250 g anbacken
- Dann nochmal 40 Minuten abfallend auf 180 g bis es fertig ist (klingt hohl) – am besten Garthermometer verwenden (kurz über Schwein ist es fertig…)
- Kräftig schwaden (ich improvisiere hier mit einem Wassersprüher), nach 10 Min. Dampf ablassen
Quelle: Ketex
Es gibt ihn immer wieder, wenn wir im Urlaub sind: den Kaiserschmarrn. Egal ob zum Kaffee, oder als Dessert – wir können dann nicht genug von ihm bekommen. Jetzt wurde er auch zuhause ausprobiert und wir sind begeistert. Das Rezept von Cucina Casalinga ist absolut genial. Er schmeckt genau so, wie wir ihn aus Bayern kennen.
Für 2 Personen als Hauptspeise (und 4 als Dessert):
- 70 g Rosinen für 15 Minuten in
- 4 EL braunen Rum oder Wasser (für die nichtalkoholische Variante) einweichen
- 3 Eier trennen
- Die Eigelbe mit
- 25 g Zucker und
- Prise Salz und
- 1 Pack Vanillezucker schaumig rühren, bis Masse hellgelb und cremig wird
- 280 ML Milch dazu geben
- 100 g Mehl untermischen
- Eiweiss der 3 Eier sehr steif schlagen, vorsichtig unter Teig heben
- 20 g Butter auf 2 Pfannen verteilen, schmelzen lassen – darf nicht braun werden
- Teig in beide Pfannen verteilen
- Bei mittlerer Hitze braten, bis Unterseite gebräunt ist
- Rosinen auf Teig geben
- Wenden und zweite Seite ebenfalls kurz braten
- Dann die Schmarrn zerreissen und fertig braten
- Mit Puderzucker bestreuen und sofort servieren
- Dazu gab es bei uns Apfelmus – passen würde z.B. auch ein Zwetschgenröster
- 300 g Hühnerbrustfilet in kleine Würfel schneiden
- Würzen mit:
- Salz
- Pfeffer
- Paprika
- In etwas Olivenöl kurz anbraten, rausnehmen
- 2 kleine Zucchini in feine Würfel schneiden
- In die gleiche Pfanne geben, ca. 5 Minuten braten
- 1 Glas (ca. 200 ml) selbstgemachte Tomatensauce dazu geben
- Nochmals 10 Minuten köcheln lassen
- Hühnchenfilet dazu geben, kurz erwärmen
- Reis kochen, zusammen mit dem Zucchini-Hühnchen anrichten
- Etwas griechischen Feta zerbröseln und das Gericht damit bestreuen
Das frage ich mich auch!! Geplant war das keinesfalls. Es sollte lediglich einen schnellen Marmorkuchen geben.
Der ist in 5 Minuten vorbereitet. Erst die weiße Schicht, dann die Kakaoschicht. Beides vermischen – und was kommt raus? Ein astreiner Hummer. OK, die beiden Scheren zeigen, dass er etwas unentspannt ist. Aber das sehen wir ihm mal nach.
Wenn es mal richtig schnell gehen muss, ist dieser Kuchen genial. Kein Schmelzen der Schokolade nötig, kein Eiweiss schlagen – und dennoch schmeckt der Marmorkuchen richtig gut.
- Teig erstellen aus:
- 400 g Mehl
- 375 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Päckchen Backpulver
- 5 Eier
- 250 Butter
- 1 Tasse Wasser (lauwarm)
- Häfte des Teigs in eine gebutterte Kastenform geben
- Rest Teig mit 2 EL Kakaopulver vermischen – drauf geben und mittels Gabel Muster ziehen
- Bei 180 Grad (Ober -/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen
Quelle: Chefkoch.de
Es gab mal wieder einen kulinarischen Twitter-Event. Ganz ungeplant und spontan wurde dieses Wochenende #twitback „gegründet“ und die Damen excellensa, Kuechenlatein, cucinacasalinga, Schwaka und meine Wenigkeit beschlossen, das „Fränkische Bauernbrot“ von Plötzblog nachzubacken.
Auch ich habe mit dem Wischphone die einzelnen Schritte dokumentiert…
- 350 g Butter mit
- 350 g Zucker und
- 6 Eiern schaumig schlagen
- 350 g Mehl und
- 1 Päckchen Backpulver und
- 1 Päckchen Vanillezucker und
- 1 Saft und Schale von 1 Biozitrone dazu geben
- Gut verrühren
- 20 – 25 Minuten bei 140 – 150 Grad backen
- Saft von 1 Zitrone mit
- 300 g Puderzucker verrühren
- Auf den noch warmen Kuchen geben und verteilen
Für ein gutes Püree braucht es nur ein paar gute Kartoffeln. Milch, etwas Sahne und Butter. Richtig zubereitet ist es keine Beilage mehr, sondern der Star auf jedem Teller. Ich selbst brauche dann nicht viel mehr dazu. Vor allem seit ich mit etwas Parmesan „würze“, fällt das Püree in die Kategorie „Soulfood“.
Für 4 Personen:
- 1 kg mehlige Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden, in Salzwasser sehr weich kochen
- Kartoffeln gut abgiessen
- 300 ml Milch – / Sahnegemisch erwärmen (Mischverhältnis nach Lust und Laune – ich bevorzuge halb Sahne, halb Milch)
- Kartoffeln mit Muskat, Salz (vorsichtig!), Pfeffer würzen
- 210 g Roggenvollkornschrot grob
- 210 g Wasser
- 21 g Roggenanstellgut vermischen
- Bei Raumtemperatur 16 – 18 Stunden gehen lassen
- 180 g Roggenvollkornschrot grob mit
- 12 g Salz mischen und mit
- 180 g kochendem Wasser überbrühen
- Ebenfalls ca. 16 Stunden mit Frischhaltefolie abgedeckt stehen lassen.
Hauptteig:
- Sauerteig
- Brühstück
- 210 g Roggenvollkornschrot fein
- 120 g Wasser
- 15 g Zuckerrübensirup
- 12 g Frischhefe
- Alle Zutaten zusammen 20 Minuten auf langsamer Stufe kneten
- 20 Minuten ruhen lassen
- Weitere 5 Minuten kneten
- Gleich im Anschluss rund wirken und lang rollen
- Mit Wasser abstreichen und in Roggenvollkornschrot wälzen
- In eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben
- Erneut gehen lassen (bei Raumtemperatur ca. 75 -90 Minuten)
- Anbacken bei 240 Grad für ca. 15 Minuten
- Danach bei 180 Grad weitere 60 Minuten fertig backen
- Beim Einschießen schwaden, nach 15 Minuten Dampf ablassen (ich: beim Einschießen Sprühstöße dazu gegeben…)
- 300 g hauchdünne Lyoner, in feine Streifen geschnitten
- 8 Cornichons in feine Streifen schneiden
- 2-3 Schalotten in Scheiben schneiden
- 200 g Comté ebenfalls fein schneiden
- Dressing herstellen aus:
- 4 EL Gurkenwasser
- 2 EL Sonnenblumenöl
- 1/2 TL Dijon Senf
- Pfeffer, frisch gemahlen
- Salz






























