- 6 Weinbergpfirsiche (wer mag: schälen) in kleine Stücke schneiden
- 2 Kugeln hochwertigen Kuh Mozzarella (hier mag ich den kräftigen Büffelgeschmack nicht so gerne…) oder Burrata zerkleinern bzw. Burrata sanft zerzupfen
- 8 Tomaten in Spalten schneiden
- Ein Dressing zubereiten aus:
- Saft von 1 Zitrone mischen mit
- 2 TL Honig-Dijon-Senf
- Würzen mit Salz und Pfeffer
- 1 – 2 EL fruchtiges Olivenöl dazu geben und verrühren
- Dressing und etwas Basilikum (zerzupft) über Salatbestandteile geben…
Kochen
Ich gebe es ja unumwunden zu. Natürlich war ich immer etwas neidisch auf andere Blogger, die tolle Metzger haben. Die genau wissen, dass man die Schwarte beim Kotelett unbedingt dran lässt. Und das Fleisch auch mal richtig gut abhängen lassen. Für die der Beruf noch irgendwie Berufung ist.
Klar, hatte ich bisher auch gutes Fleisch. Aber eben nicht „den“ Metzger. Der zum Beispiel dry aged beef anbietet. Darauf bin ich im Internet gestossen. Ein Metzger – auch noch aus Reutlingen? Familienbetriebs Verkauft Qualivo-Fleisch? Wie schön!
Per Mail hat er mich informiert, dass er wieder was vom gut abgehangenen dry aged beef hätte. Natürlich habe ich sofort bestellt. Alles sehr bequem und nett.
Wir haben das Fleisch ganz schlicht vom Grill genossen… herrlich!
Als ich das Fleisch gesehen habe, war ich schon ganz happy. Diese schöne Farbe. Der Fettrand bereits eingeschnitten… und überhaupt noch dran. Es war ein Gedicht!
Dazu gab es noch leckere Würste. Klar, testet man in Reutlingen die „Rote Wurst“. Auf den Grill kamen aber auch vorzügliche Merguez.
Als nächstes schaue ich mal, ob ich so ein richtig schönes Kotelett bekomme. Mit schöner Schwarte!
Ich werde berichten 🙂
Bis dahin empfehle ich Euch wärmstens:
Metzgerei Schlotterbeck
Feine Fleisch- und Wurstwaren
Klaus und Hanni Schlotterbeck
Griesingerstraße 47
72770 Reutlingen-Betzingen
Tel. 07121-54478
Fax 07121-54269
info@metzgerei-schlotterbeck.de
http://www.metzgerei-schlotterbeck.de/index.php
… wird’s in nächster Zeit wohl häufiger geben. „Schuld“ ist der aktuelle Blogevent von Zorra und Nata.
Passenderweise sind mehr oder weniger gleichzeitig Eis – und Nudelmaschine in meinem Haushalt angekommen, so dass es einige Themen gibt, das Ganze mit Leben zu füllen.
Doch heute habe ich tatsächlich erstmals Paprika gehäutet. Das volle Programm, im Backofen, schwarz werden lassen, abziehen. Immer bestaunt. Noch nie zuvor gemacht.
Und weil noch eine Zucchini übrig war und vor dem Urlaub verbraucht werden will, gab es als Premiere hausgemachte Antipasti. Ich kann nur sagen – ein echter Genuss!
- 1 Zucchini mittels Sparschäler in feine Streifen hobeln
- in Grillpfanne mit wenig Olivenöl beidseitig angrillen, rausnehmen in flache Auflaufform legen
- 2 Paprika in je 4 Teile schneiden, Kernhaus, weisse Häute etc. entfernen – mit Haut nach oben in Backofen legen, bei 220 Grad ordentlich einheizen, bis die (schwarze) Haut Blasen wirft
- In Plastikbeutel verfrachten, auskühlen lassen – und ganz easy die Haut abziehen
- Paprika in kleine Stücke schneiden, zu den Zucchini geben
- 2 EL Olivenöl und
- 2 EL Balsamico bianco und
- 1 EL Weißwein dazu geben
- Ebenso
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe in Scheiben (wer mag, natürlich mehr)
- Italienische Kräuter frisch geschnitten nach Lust und Laune
- Mit Salz und Pfeffer würzen, umrühren
- Mindestens 3 h ziehen lassen
Bolli hat mir in den letzten Wochen mit den Variationen der Tarte rustique den Mund wässrig gemacht.
Als ich jetzt auch noch richtig gute Aprikosen aus Italien bekommen habe, gab es sie jetzt auch endlich bei uns.
Und das ganz sicher nicht zum letzten Mal – wir sind absolut begeistert. So einfach, nicht zu süß und mal wieder so gut!
- 250 g Mehl
- 1 Ei
- 125 g Butter
- 65 g Zucker
- 1 Prise Salz
Quelle: Idee von Bolli

Für 7 kleine Gläser Kirschmarmelade:
- Kirschen entsteinen, am Ende sollten netto 2 kg übrig bleiben
- Kirschen mit 1 kg Gelierzucker 2:1 vermischen
- Saft von 2 Zitronen dazu geben, umrühren
- 2 Stunden stehen lassen
- Leicht anpürieren, so dass einige Stückchen übrig bleiben
- Nochmals mindestens 2 Stunden stehen lassen – besonders gut wird die Marmelade, wenn man die Masse über Nacht ziehen lässt
- Alles in einen großen Topf geben (höchstens halb voll)
- Aufkochen lassen, dabei umrühren
- Schaum abschöpfen
- Wenn die Masse aufgekocht ist, unter Rühren 4 Minuten köcheln lassen
- Gelierprobe auf einem kleinen Teller machen
- In sterilisierte oder ausgekochte Gläser füllen (ich packe die Gläser kurz davor in die Spülmaschine)
- Deckel drauf und für einige Minuten umdrehen
Ja ich weiss. Ich sollte das damenhafter ausdrücken. Es handelt sich natürlich um Conchiglioni giganti gefüllt mit Spargelragout und Hühnchenfilet. In einem Tomaten-Spargelsud. Dezent mit Parmesan gratiniert.
Aber auch dieses Mal habe ich gemerkt: die Conchiglioni sind einfach kleine, glitschige, eigenwillige Scheisserchen.
Die keine Lust haben sich von mir füllen zu lassen. Zack, musste ich in letzter Sekunde wieder einen einfangen, der sich aus dem Staub machen wollte… letztendlich war ich aber Herr Frau der Lage.
Und (ja auch die Schwiegermutter) völlig hin und weg von der Kreation.
- 250 g Conchiglioni giganti vorkochen, ordentlich bissfest, abschrecken und abkühlen lassen – gerissene, kaputte Modelle aussortieren (ich habe sie nach und nach mit einer Kochpinzette rausgenommen und ähnlich rohen Eiern behandelt…)
- 500 g Spargel (weiss) schälen, in Stücke (2 – 3 cm) schneiden – in einem Sud aus Salz, Zucker, Butter ebenfalls bissfest kochen – unbedingt den Spargelsud auffangen
- 300 g Hähnchenfilet ganz fein schnetzeln, möglichst 2 – 3 h vorab mit Salz, Pfeffer, Paprika, Piment d’Espelette würzen und mit etwas Olivenöl marinieren
- 200 ml vom Spargelfond mit 3-4 EL Tomatenmark mischen – ca. 100 ml hausgemachte Tomatensauce dazu geben – ggf. nachwürzen (Salz, Pfeffer)
- Tomatenfond in einer Reine einfüllen (ca. 1 – 2 cm hoch)
- Gegarten, etwas abgekühlten Spargel mit 50 g hausgemachter Tomatensauce mischen, fein geschnittenen, frischen Basilikum dazu geben, dazu kommen noch 3 – 4 EL Frischkäse (bei mir Buko Joghurt ohne Zusatzstoffe) dazu – alles cremig rühren
- Hähnchenbrustfilet in etwas Olivenöl nur kurz braten, so dass das Fleisch richtig saftig bleibt und dann zur Spargel-Tomaten-Frischkäsefüllung geben
Für 2 Personen:
- 200 g kurze Nudeln al dente köcheln
- 400 g Spargel grün vorbereiten (teilweise schälen, Enden abschneiden, in kleine Stücke schneiden)
- 15 Cocktailtomaten halbieren
- 2 EL Pinienkerne in einer Pfanne anrösten, rausnehmen
- Garnelen nach Lust und Laune in etwas Olivenöl anbraten, würzen (Salz, Pfeffer) und rausnehmen
- Spargel in Pfanne geben, braten
- Kirschtomaten dazu geben
- Mit etwas Gemüsefond und Sojasoße ablöschen
- Würzen nach Lust und Laune (eher weniger Salz wegen der Sojasoße, Pfeffer, Paprika)
- Wenn Spargel gegart ist, Pinienkerne und Garnelen dazu geben, genau wie die Pasta
Nicht nur Frau Küchenlatein schaut gerne zu, wenn Hannes Weber im Dritten der immer etwas phlegmatisch wirkenden Moderatorin zeigt, wie einfach und easy Backkunstwerke entstehen. Ich wundere mich zwar immer noch, wie die Norddeutsche ohne Untertitel den schwäbischen Sonnyboy versteht, aber mich hat sie ja auch verstanden, obwohl ich nicht so stark schwäble wie der Bäcker vom Bodensee.
Auch ich habe schon einige seiner Rezepte nachgebacken, ohne sie zu verbloggen … erstmals gebacken habe ich das Roggensauerteigbrot, auch Frau Küchenlatein hat es schon gut geschmeckt.
Um es vorweg zu nehmen: das wird sicherlich unser „Alltagsbrot“. Einfach schmackhaft, lecker – und noch dazu einfach zu backen. Es lässt sich auch gut in der Kastenform zubereiten, denn manchmal gehe ich dem Fight Feinschmeckerle vs. Gärkörbchen doch gerne aus dem Weg…
Für 2 Brote à 500 g oder ein großes (ich hatte zwei kleinere Kastenformen):
Sauerteig ca. 18 – 24 h vorab herstellen aus:
- 20 g Anstellgut
- 100 g Roggenmehl 1150
- 100 g Wasser
- 375 g Roggenmehl (1150)
- 200 g Weizenmehl (ich: 1050 – Hannes Weber: 812)
- 15 g Salz (ich: 17 g)
- 7 1/2 g Hefe (ich: 8 g – einfach mal großzügig aufgerundet 😉
- 200 g Sauerteig vom Vortag (siehe oben)
- 350 ml Wasser (lauwarm)
- Alle Zutaten auf kleinster Küchenmaschinenstufe 8 Minuten mischen
- Falls der Teig zu fest ist, noch etwas Wasser dazu geben
- 1 kg Früchte (bei mir je 500 g Erdbeeren und Rhabarber) vorbereiten (entstrunken, in kleine Würfel schneiden)
- Mit 500 ml Wasser in einem Topf zum kochen bringen, 10 Minuten köcheln lassen
- Einen Topf mit Sieb bereitstellen – Erdbeer-Rhabarbermischung mittels Schöpfkelle im Sieb ausdrücken
- Entstandene Flüssigkeit mit 500 g Zucker und
- 20 g Vanillezucker und
- Saft von 2 Zitronen aufkochen
- Ca. 5 Minuten köcheln lassen und dann alles in sterilisierte Flaschen abfüllen






