Wie die moderne schwäbische Frau das so macht, schaue ich gerne mal online, was mein Hausmetzger im Angebot hat. Ossobuco – toll, ein Schmorgericht ist bei diesem Wetter genau das Richtige. Soviel zur Theorie. Da ich leider eine voll berufstätige schwäbische Frau bin, stürme ich den Metzger meines Vertrauens meistens Freitags 5 Minuten vor Schluss.
Kochen
Leider arbeite ich im kulinarischen Niemandsland. Überall Dönerstände, Imbisswagen, schlechte Metzger und Bäcker – oder eine Grusel-Kantine. Dort wird ordentlich die Glutamat-Keule geschwungen und was dort gereicht wird, hat die Bezeichnung „Essen“ nicht verdient.
Ab und zu nehme ich dann den Weg zu anderen Locations auf mich, bzw. genieße einen geschäftlichen Lunch. Aber die meisten Mittagspausen verbringe ich nun in der großen Firmenküche mit Sitzplätzen (ja, und die gibt’s für den Sommer auch draussen).
Es hat sich intern ein Trend zum Kantinen-Nein entwickelt, so dass ich neben den üblichen „Stullenessern“ auch häufig Gesellschaft von netten Kollegen bekomme, die ebenfalls auf die Ekel-Kantine verzichten.
Zwar plane ich das Thema nicht so generalstabsmäßig wie Natascha. Aber ich achte vor allem am Wochenende darauf, einfach eine Portion mehr zu kochen, häufig gibt’s aber Salat oder frisch gekochte Pasta. Dafür habe ich mich mit den „Basics“ an Gewürzen, Essig und Öl eingedeckt.

Für diese Variante koche ich 125 g Spaghetti al dente. Parallel bereits ich eine klassische Vinaigrette aus Balsamico, Olivenöl, Senf, Salz, einem Hauch Zucker und Pfeffer zu.
Während die Nudeln köcheln, schneide ich eine Hand voll Cocktail-Tomaten und 1/2 Kugel Bio-Mozzarella.
Nudeln abgießen, mit Vinaigrette, Tomaten und Mozzarella vermischen – und genießen!
Zwischen Weihnachten und Neujahr fand ich aufgrund von Terminstress und Urlaub kaum Zeit zum Backen. Ich habe schnell gemerkt: das war gar nichts. Dieses Jahr wird die Weihnachtszeit definitiv entschleunigt. Dann habe ich auch wieder mehr Zeit und Muse zum Brot backen, was mich sehr entspannt.
- Zugabe mehr Salz: 25 g statt 20 g
- Längere Gehzeit im Korb: 45 Min statt 20 – 30 Min
- Backzeit: 30 Min statt 40 Min – dann war das Brot lt. Thermometer bereits „über Schwein“
- Für die im Rezept angegebene Salatmenge hätte es 1/5 der Dressing-Zutaten getan. Klar kann man es einige Tage in einer Flasche aufbewahren und dies ist als Tipp vermerkt. Trotzdem ist das für mich nicht ganz stimmig.
- Es wird genau angegeben, dass man z.B. Rohrzucker verwenden soll – aber nicht welchen Senf. Süss, mittelscharf, Dijon, körnig?
- Im Rezept sollen alle Zutaten gemischt werden. Das führt dazu, dass sich die Komponenten nicht richtig verbinden. Das Öl sollte in der Regel immer erst am Schluss dazu gegeben werden, damit eine schöne Emulsion entsteht.

- 400 g Butter, 200 g braunen Zucker, 2 Päckchen Vanillezucker, 2 Eier und eine Prise Salz schaumig rühren
- 400 g Mehl und 2 Tl Backpulver untermischen
- Jetzt darf die Schoki nicht mehr fehlen: 250 g Zartbitterschokolade im Blitzhacker zerkleinern (nicht zu lange – Schmelz-Gefahr!) und ebenfalls vorsichtig unterheben.
- Backblech mit Backpapier auskleiden, mit zwei Löffeln kleine Kleckse vom Teig abstechen und gleichmäßig auf das Blech geben.
- Achtung: die Cookies gehen mächtig auseinander (wie wir, wenn wir zu viel davon essen). Ordentlich Abstand halten und bei 175 Grad im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Sie müssen leicht braun sein, dann sind sie fertig!











