Blogevent „Behind the Scenes“
Steph von „Kleiner Kuriositätenladen“ ist neugierig, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines Foodblogs ausschaut. Und nicht zur Steph… 😉
Steph von „Kleiner Kuriositätenladen“ ist neugierig, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines Foodblogs ausschaut. Und nicht zur Steph… 😉
… kommt von Oma – der schwäbische Kartoffelsalat! Denn für Julia sollen es nur die allerbesten Kartoffelsalate sein. Sie sucht nämlich „Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen„.
Und wir im Schwabenland wissen einfach, wie der beste Kartoffelsalat schmecken muss 😉
Deshalb bekommt dieses Rezept auch einen zweiten besonderen Auftritt im Blog!
Ok, ok…. auch andere Himmelsrichtungen bieten wirklich tolle Kartoffelsalat Rezepte. Dank diesem Blogevent werde ich mich wohl die nächsten Jahre durch die tollsten Kartoffelsalate essen! Ob mit oder Mayo, Gürkchen – egal – sie klingen alle total lecker!
Vorweg: ganz wichtig sind beim perfekten Kartoffelsalat die richtigen festkochenende Kartoffeln. Ich kann wärmstens Siglinde Kartoffeln empfehlen – die geben wirklich den besten Kartoffelsalat.
Perfekt ist die Kartoffelsalat-Schicht-Technik:
Bedeutet: ich rädle eine Lage Kartoffeln – darauf kommen ein paar Löffel Rinderfond-Essig-Sud, die Gewürze (Salz, Pfeffer, Majoran – ganz wichtig: Muskatnuss, 1 Prise Zucker).
Alles so lange weiter schichten, bis der Sud verbraucht ist. Danach etwas neutrales Sonnenblumenöl dazu geben.
Es ist völlig normal, dass der Salat noch etwas flüssig ist. Bis er richtig gut, also schlonzig ist, muss er einige Stunden ziehen. Ich esse ihn auch gerne am nächsten Tag!
Es gibt übrigens noch weitere Kartoffelsalate im Blog:
Zorra ruft auf zum Blog-Event XCIX – Rezepte mit Joghurt griechischer Art. Ein Thema, bei dem ich natürlich mitmachen muss. Wir kochen viel griechisch und natürlich wird auch immer wieder griechischer Joghurt zum Einsatz gebracht.
Ich erinnere mich noch an meinen allerliebsten Mittagssnack auf einer kleinen griechischen Insel: frische, saftige Melonenstücke mit griechischem Joghurt und Thymian-Honig. Köstlich!
Joghurt setze ich häufiger auch gerne zum backen ein – in Brötchen, Brot oder wie hier in Muffins.
Gerade jetzt zur Nektarinen Zeit sind diese Muffins einfach richtig lecker. Durch den griechischen Joghurt bleiben sie schön saftig. Und die groben Schoko Stücke runden das Ganze ab.
Diese Schoko Muffins mit Nektarinen Ein Sommer-Dauerbrenner in unserer Küche – die Nektarinen können natürlich auch durch andere Früchte ersetzt werden, z.B. Aprikosen, Pfirsiche, Himbeeren, Erdbeeren … 🙂
Der famose Günther Weber kann natürlich nicht nur Brot backen. Zum Glück! Sonst wäre mir dieser tolle Salzkuchen mit Tomaten und Basilikum entgangen.
Salzkuchen oder Rahmkuchen haben hier in der Gegend eine lange Tradition. Und eignen sich zum Beispiel prima, während der Aufheizphase für das Brot gebacken zu werden.
Der Salzkuchen ist wirklich einfach gemacht – und der Belag kann ganz nach Gusto verändert werden. Statt Tomaten einfach mal Spargel nehmen… mal mit Zwiebeln und Speck, Pilzen, Kürbis, Bärlauch oder ganz pur nur mit etwas Kümmel.
Andrea von Kunstundreisen.com hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen. Das Best Blog
Blogstöckchen! Das kursiert gerade kreuz und quer durch Stuttgart und das Umland – ein Grund weshalb ich hier gerne mitmachen…
Ich freue mich nun die Fragen von Andrea zu beantworten, zusammen mit:
Sabine Bade und Wolfram Mikuteit: Unterwegs in den Westalpen
Hannah Thomä: Glücksküche
The ghosts of Harry Gelb: Harry Gelb
Dominik: Zwuckelmanns Meinung @zwuckelmann
ralf van daale: Bewegnungen @siemers
Wie lange gibt es deinen Blog schon?
Seit Januar 2010. Alles begann mit einem Restaurant-Test (übrigens ein Restaurant, in das ich heute noch gerne gehe). Und dann ging es sehr unregelmäßig weiter. Heute blogge ich etwas häufiger. Aber trotzdem so, dass es nicht in Zwang ausartet – ist ja schließlich weiterhin ein Hobby.
Welche Schwerpunktthemen hat dein Blog?
Bei mir geht’s hauptsächlich um gutes Essen. Gerne mit Produkten aus der Region. Und um das Thema Brot backen. Egal ob mit oder ohne Sauerteig. Aus dem Holzofen oder Backofen. Ich bin so richtig happy, wenn es Leser gibt, die irgendwann Nein zum Industriebrot sagen und durch Feinschmeckerle zum Brot backen gekommen sind.
Da ich auch ganz gerne Reise gibt es Reisetipps – hauptsächlich kulinarische. Genau wie es weiterhin Restaurant-Tipps gibt.
Wie bist du auf das Bloggen gekommen?
Ich schreibe ja schon länger „offline“ über Essen. Irgendwann stolperte ich über die Cucina Casalinga und fand die Idee prima ein Online-Archiv für meine Rezepte aufzubauen. Und so ging alles los… das Archiv ist recht groß und wird auch heute noch gerne von mir selbst genutzt. Ich freue mich über das Feedback. Und die Cucina Casalinga besuche ich auch heute noch regelmäßig 😉
Was willst du mit deinem Blog gerne erreichen?
Zu Beginn wollte ich eine Plattform schaffen, auf der alle meine Lieblingsrezepte gesammelt sind – und auf die ich Freude und Bekannte lotsen kann, wenn sie etwas nachkochen wollen.
Heute freue ich mich einfach über die tollen Begegnungen, die das Bloggen so mit sich bringt. Damit meine ich keinesfalls die mit den oftmals nervigen PR-Praktikanten, die denken, man warte nur darauf kostenlos Backlinks zu setzen. Sondern vielmehr die persönlichen und virtuellen Begegnungen mit „Gleichgesinnten“.
Darüber hinaus freue ich mich über jeden Leser, der durch meinen Blog anfängt einfach mal einen Kartoffelsalat selbst zu machen, statt ihn zu kaufen – und so auf den Geschmack kommt selbst zu kochen.
Was ist für dich “typisch Stuttgart”?
Typisch Stuttgart sind natürlich die Konstanten. Die Stäffele, Maultaschen, der Dialekt. Die Markthalle und natürlich Institutionen wie der Breuni und Tritschler.
Dann gibt’s noch ein typisch Stuttgart mit vielen Veränderungen.
Früher war das der Kaffee am Nachmittag in der Radiobar. Die Abende auf dem kleinen Schlossplatz, oder im Switzerland. Die genialen Beats im „Hi“ oder das Le Fonque. Genau wie die kleinen, aber feinen Filme im Kino Lupe.
Von was redet sie? Tja, das gab es alles früher 😉
Lebst du lieber in der Stadt oder auf dem Land? Warum?
Ich habe lange in der Stadt gelebt – und zwar so richtig mittendrin – und lebe nun seit einigen Jahren wieder auf dem Land. Das ist wie bei „typisch Stuttgart“. Man verändert sich – und mittlerweile bin ich mit dem Landleben sehr happy. Da ich aber weiterhin in der Stadt arbeite ist die Stadt ja nicht weit weg…
Was bedeutet dir Kunst?
Ich war ein ziemlicher Kunstbanause, bis ich dank meiner langjährigen Mitbewohnerin „heran geführt“ wurde. Ob ich wollte, oder nicht 😉 Sie studierte an der Kunstaka. Und wir haben dort nicht nur kräftig gefeiert. Ich bekam auch alle Referate mit, genau wie die Riesendosis Kunstgeschichte. Begrifflichkeiten wie „Land Art“ waren quasi an der Tagesordnung.
Schon ziemlich früh habe ich angefangen mit für Foto-Kunst zu interessieren. Und das ist bis heute so geblieben. Der Pferdehof von Armando Salas Portugal hängt übrigens heute noch – gekauft 2000 in der ifa Galerie.
Welche Kunstwerke/ Künstler schätzt du?
Wie schon gesagt – ich bin ein Fan von Fotokünstlern. Die Gursky Ausstellung in München hätte ich mir noch viel häufiger anschauen können. Aber auch die Arbeiten von Andreas Mühe finde ich klasse.
An welches Kunstwerk in der Staatsgalerie Stuttgart erinnerst du dich besonders gut?
An die Ausstellung von Eugène Atget, die frühen Fotografien. Ist schon etwas her – das war 1999.
Ich war noch ziemlich jung und einfach hin und weg von diesen tollen Bildern.
Was bedeutet dir Reisen?
Ich reise sehr gerne. Entdecke gerne Neues, reise aber auch gerne an meine typischen Feel-Good-Orte. Da bin ich quasi zuhause und kann mich wunderbar erholen.
Welche Reiseziele schätzt du? Von welchen Reisezielen träumst du?
Obwohl ich in letzter Zeit ab und zu mal Städte entdeckt habe, ist eigentlich meist irgendwas mit Wasser dabei. Am liebsten das Meer (die Nordsee mit Ebbe und Flut), oder zumindest ein See.
Ok, Köln liegt ja auch am Rhein 😉
Ich träume von Island. Am liebsten mit Pony. Aber dazu müsste ich wieder mehr Routine bekommen.
Dann würde ich gerne den Exmoor Nationalpark erkunden. Und wahnsinnig gerne mal nach Schweden und dort in einem rotes Holzhäuschen direkt am Wasser zu wohnen.
Ich reiche das Best Blog Award Stöckchen weiter an:
Jan’s Küchenleben – auch als Exil Stuttgarter wird er das noch beantworten können, hoffe ich doch…;-)
Johannes Guggenberger – Stuttgart Cooking
Ylva – der Klang von Zuckerwatte
Miss Harrcore
Fuckyeahhealthycooking
Jens von Kochhelden TV und
Die Mädels von Mizzis Küchenblock
Freue mich auf Eure Antwort zu den folgenden 11 Fragen…
Es gibt eigentlich keine Regeln – nur diese…
Beantwortet meine elf Impulsfragen. Ihr dürft sie euch passend biegen.
Baut das Best Blog Award-Bildchen ein und verlinkt es mit demjenigen, der es euch verliehen hat bzw. verlinkt auf den Artikel des Werfers.
Verfasst elf neue Fragen, spielt damit und reicht das Best Blog Blogstöckchen an Blogger eurer Wahl weiter.
Danke schon mal für Eure Antworten 🙂
Ich habe wirklich ein tolles Wochenende hinter mir. 70 begeisterte Foodblogger und Foodies kamen zu uns nach Reutlingen, um die das allererste Foodbloggercamp #fbc14 zu besuchen.
Zwei Tage wurde gequatscht, gekocht, gegessen, wieder gegessen und die Zeit verging wie im Flug.
Natürlich wurde auch geknipst ohne Ende! Und zwar ohne doofe Kommentare zwischendurch, die das sonst manchmal der Fall ist, wenn man Essen knipst… 😉
Für mich war es das erste Barcamp überhaupt. Und eine tolle Erfahrung!
Auch wenn ich die Sauerteig Brotback-Session über 2 Tage erst etwas unterschätzt habe… die Teilnehmer waren aber so toll, dass die ganze Idee dennoch wunderbar geklappt hat!
Besonders gefreut hat mich, dass die Albbüffel Käse von der Hofkäserei Rauscher aus Hohenstein so toll angekommen sind. Wer braucht schon Cat Content, wenn man Albbüffel Babies sehen kann?
Ansonsten wurde wirklich ausgezeichnet gegessen und getrunken. Beste Produkte, tolle Zubereitung, Was will man mehr? Ach ja, das Hühnchen Rezept – genau das will ich bitte! Gell, Marcus…
Besonders spannend fand ich die Begegnungen mit den Menschen hinter den Blogs.
Nach anfänglichem Beschnuppern war es fast wie bei einem Klassentreffen. Keinerlei Berührungsängste, super sympathische Menschen – liegt wahrscheinlich daran, dass alle die gleichen Interesse haben…
Für mich eine tolle, bereichernde Erfahrung. Und ich habe es nicht bereut, mich mal hinter der Feinschmeckerle Fassade hervor zu bewegen 😉
Um DAS Wort des Foodbloggercamps zu nutzen…. SUPERGEIL!
Ohne die tolle Location bei Cooking Concept in Reutlingen wäre das Ganze sicher nur halb so toll gewesen. Inhaber Marcus Schneider war trotz wilder Küchen Verwüstungs Aktionen tiefenentspannt und ein toller Gastgeber mit ganz viel Showtalent -wie man hier sehen kann;-)
Wer noch mehr Bilder sehen mag, kann dies bei Flickr machen.
Und: Feinschmeckerle gibt’s jetzt auch bei Facebook!
Wer Lust hat, darf gerne liken 🙂
Ich freu mich jedenfalls jetzt schon aufs nächste Jahr!

Zorra und Bella suchen amerikanische Kulinarik-Highlights für den Blogevent „Kulinarischer Roadtrip durch die USA„. Da musste ich doch ein wenig nachdenken. Schließlich war ich bisher nur auf einer Zwischenlandung in den USA. In Kanada konnte ich aber dank Wendys und Tim Hortons einen ganz guten Einblick in die Küche von Nordamerika bekommen.
Ab und zu esse ist gerne mal ein Cordon Bleu. Mit Pommes. Doch leider bekomme ich es dann im Restaurant nicht wirklich oft nach meinem Geschmack. Zähes Fleisch, frittiert, gefüllt mit Press-Schinken und Schmelzkäse. Nein, das ist nicht nach meiner Vorstellung.
Deshalb mache ich mich jetzt selbst ans Werk – und werde das wohl künftig häufiger machen. Es war ein tolles Essen. Sogar Herr Feinschmeckerle, nachweislich kein Fan von geschmolzenem Käse war ein echter Fan vom Cordon Bleu mit Ofen Pommes.
Und auch die Ofenpommes mit Kartoffeln aus der Kartoffel TastyBox waren im Nu verputzt. Schließlich habe ich mit der Moor Sieglinde die Kartoffel des Jahres 2010 verwendet 😉
Fazit: ein Klassiker, der mit tollen Zutaten zum „entstaubten Klassiker“ wurde – ein Fall für den tollen und allerersten Blogevent von Frau German Abendbrot.
Seit Mai 2013 ist DER Teller von Foodfreak auf Reisen quer durch Foodblogger-Deutschland. Und kam nun von Düsseldorf (Speisundtrank) ins schöne Schwabenland. Ich freue mich sehr, dass er nun hier ist, betrachte ich das Projekt schon eine Weile und freue mich über jedes neue Tellergericht.
Wer will, kann noch „geschmälzte Maultaschen“ daraus machen:
Ihr kennt das sicher. Stressiger Tag, es blieb gerade so Zeit für ein Brötchen zwischendurch. Zuhause angekommen sehnt man sich nur noch nach Soulfood und einem Glas Wein. Und es bleibt keine Zeit, noch stundenlang in der Küche zu stehen – denn dann dauert es länger, bis man die Füße hochlegen kann, um endlich zu entspannen 😉
An solchen Tagen gib’s bei mir die schnelle Gemüse Pasta – die Zutaten sind eigentlich immer im Haus. Und blitzschnell hat man ein richtig leckeres Gericht gezaubert 🙂
Schnelle Gemüsepasta für 2:
