- 1 Kopf Blumenkohl putzen, waschen, Röschen zerkleinern
- 2 mehlige Kartoffeln schälen, klein schnippeln
- 1 Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden, in wenig Butter andünsten
- Kartoffeln und Blumenkohl dazu geben
- Mit Hühnerbrühe ablöschen, bis Röschen gerade so bedeckt sind
- Köcheln lassen, bis Röschen weich sind
- Fein pürieren
- Mit etwas Sahne / Milch nach Wunsch verfeinern
- Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Muskat, wer mag etwas Limettensaft und….
- Parmesan, hauchzart gerieben, zart schmelzend – einfach herrlich!
Vegetarisch
Für den Pastateig:
- 300 g Pastamehl (ich hatte Semola die grano duro rimacinata) mit
- 1/2 Tl Meersalz in Schüssel geben und mischen
- 3 Eier (mittelgroß) mit
- 2 EL Olivenöl und
- 1 El Wasser mit der Küchenmaschine (Knethaken) zu einem geschmeidigen Pastateig verarbeiten
- Teig auf der Arbeitsfläche ca. 10 Minuten weiter kneten, bis er ganz glatt ist – ggf. noch etwas Mehl dazu geben
- Teig zu Kugel formen, 30 Minuten gehen lassen (unter einem Küchentuch)
- 30 Minuten gehen lassen
Für die Füllung (c. 15 Stück):
- Ofen auf 200 Grad vorheizen
- Backblech mit Backpapier auslegen
- 300 g Süsskartoffeln (meist eine große) waschen, mit Gabel mehrmals einstechen
- Ca. 45 Minuten (eben bis sie weich sind…) garen, aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen
- In der Zwischenzeit den Nudelteig vorbereiten (siehe oben)
- Die Schale der Süsskartoffeln abziehen, grob zerstampfen
- Mit Salz, Piment d’Espelette, etwas Pfeffer und Muskat würzen
- Masse halbieren
- Der 1. Hälfte ca. 50 g Ziegenfrischkäse beimengen, mit dem Pürierstab kurz vermengen
- Der 2. Hälfte 50 g Frischkäse und eine Handvoll Parmesan zugeben, ebenfalls kurz anpürieren
- Wer mag (ich mag) gibt zu beiden Massen ein wenig hauchfein geschnittenen Salbei
Zubereitung:
- Teig hauchdünn auswellen (oder diese Tätigkeit die Nudelmaschine erledigen lassen…) – ich habe nur die Hälfte vom Teig verwendet und den Rest für nächstes Mal eingefroren
- Kreise ausstechen
- Je 1 TL der Masse auf den Kreis setzen, unbedingt Rand freilassen
- 1 verquirltes Eiweiss bereitstellen
- Raviolirand mit Eiweiss bestreichen
- Teigkreise vorsichtig zusammenklappen – so dass die vollständig geschlossen sind
- In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen
- Ravioli bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten garen
- Herausheben, abtropfen lassen
- Salzbutter in einer Pfanne erhitzen
- Salbeiblätter (Menge nach Lust und Laune) dazu geben, kurz aufschäumen lassen
- Ravioli kurz durchschwenken und …
- … entweder mit Ziegenkäse oder Parmesan bestreut servieren
Wir sind richtig begeistert – und die Maultaschen müssen sich künftig wirklich warm anziehen, weil es sicher häufiger Ravioli gibt 😉
Mit diesem Beitrag wünsche ich Zorra noch alles Gute zum Blogjubiläum – und nehme gerne am Blogevent teil!
Aus der Reihe „Nie mehr ohne…“ stelle ich Euch heute den eingelegten Feta vor.
Klar, es gibt ihn zu kaufen. Im Supermarkt nach nichts schmeckend. Und an der Feinkosttheke zu horrenden Preisen. Obwohl das Ganze mehr als einfach selbst herzustellen ist…
Für 1 Bügelglas à 500 ml:
- 250 g besten Feta klein schneiden (mein Favorit ist von Dodoni, gibts bei uns im Süden auch in türkirschen Supermärkten, entweder an der Theke oder abgepackt in Lake im Kühlregal)
- 1 Zweig Rosmarin
- 1 Zweig Thymian fein schnippeln
- 1 Zehe Knoblauch fein zerdrücken
- 1 kleine Chili klein schneiden
- Alle Kräuter zum Feta ins Glas geben,
- 2 Lorbeerblätter und
- 1 TL bunter Pfeffer dazu geben
- Mit Öl aufgiessen (nehme Olive und Sonnenblume je zur Hälfte) – wichtig, Feta muss komplett bedeckt sein
- Wer mag gibt noch getrocknete Tomaten und Oliven dazu
Das Ganze sollte mindestens eine Woche im Kühlschrank ziehen.
Danach kann geschlemmt werden – wichtig: den Feta schon rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, dazu nur Fladenbrot und ein Glas Rotwein – das ist doch Soulfood pur!
Bei uns wird gerade fast nur noch gegrillt. Neben Fleisch oder Fisch gibt’s immer auch Gemüse dazu.
Besonders gut schmecken uns die Gemüse-Feta-Päckchen. Hier kann man sowohl Zucchini – als auch Tomatenernteschwemmen gut verarbeiten!
- 10 Kirschtomaten halbieren
- 10 Champignons halbieren (große vierteln)
- 2 kleine Zucchini in kleine Stücke schneiden
- mit reichlich Olivenöl beträufeln
- Würzen mit Kräutersalz und Oregano
- Alles gut vermischen und auf
- leicht geölte Grill-Alufolie (oder normale Alufolie, doppelt verwendet) geben
- Feta Würfel nach Wunsch (echter Feta!) dazu geben
- Päckchen gut verschließen und
- 15 Minuten grillen
Dazu gibt’s bei uns oft Pita – einfach lecker!
Seit ich letztes Jahr die Tomaten-Tarte entdeckt habe, ist sie nicht mehr aus unserem Speiseplan wegzudenken. Und ein beliebter Mittagssnack für die Kollegen. Da ich abends oft spät nach Hause komme, gibt’s dann manchmal die „Ratz Fatz Version“ – die trotzdem richtig gut schmeckt!
Jetzt, zur Tomatenzeit vergeht kaum eine Woche ohne die Tarte in verschiedenen Varianten…
- Tarte / Quicheform fetten, mit Blätterteig auslegen, einen kleinen Rand hochziehen
- 1,5 EL Mascarpone
- 1,5 EL Frischkäse in eine kleine Schüssel geben
- 50 g Gruyère fein dazu reiben
- Mit Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette würzen
- Fein geschnittene Basilikumblättchen dazu geben und alles gut vermengen
- Masse gleichmäßig in der mit Teig ausgekleideten Form verteilen
- Tomatenscheiben fächerförmig auf dem Boden verteilen
- Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Basilikum bestreuen
- Bei 170 Grad im Ofen 35 Minuten backen – und entweder gleich genießen, oder lauwarm.
Time is now! Und zwar um Tomatensauce für die tomatenfreien Monate zu machen!
Alles begann vor ein paar Jahren mit ein paar Gläsern, nur für uns. Dieses Jahr werde ich in mehreren Sessions erstmals 25 kg reife, italienische Tomaten zu Tomatensauce verarbeiten. Die bei Freuden und Bekannten sehr begehrt ist – so dass es bereits „Vorbestellungen“ gibt.
Mit meiner Leidenschaft bin ich nicht allein. Gott sei Dank gibt es Bloggerinnen wie Birgit, die ebenfalls eine ähnliche Menge Tomaten verarbeiten – und mich zu 100% verstehen 😉
Über die Jahre habe ich die Herstellung immer wieder optimiert. Aber auch wenn ich mittlerweile mit zwei 10-l-Töpfen hantiere, ist danach immer erst mal Zeit die Küche von Saucenspritzern zu befreien.
Aber wo gehobelt wird…
Trotzdem: es lohnt sich. Nur jetzt schmecken Tomaten richtig gut. Und wenn ich mir jetzt die Arbeit mache, profitiere ich den ganzen Winter davon. Egal ob als Pasta-Basis, oder für die Pizza. Diese Sauce geht bei uns in großen Mengen weg.
Hier die „Einsteiger“ Version für ca. 15 Gläser à 300 ml:
- Gläser vorbereiten:
- In Spülmaschine geben, Spülgang durchlaufen lassen, Deckel extra auskochen oder
- Noch sicherer: Gläser und Deckel auskochen, oder
- Extrem sicher: Gläser und Deckel bei 130 Grad für 15 Minuten in Backofen geben, um Keime etc. gänzlich zu töten
- 5 kg Saucentomaten klein schneiden, entstrunken (ich verwende italienische, sehr reife Tomaten)
- 3 große Zwiebeln klein schneiden
- Knoblauch, Menge nach Wahl, ebenfalls zerkleinern
- Zwiebeln und Knobi in reichlich Olivenöl andünsten
- 1 Tube Tomatenmark dazu geben, kurz mit anschwitzen
- Mit ordentlich Rotwein ablöschen (mind. 1/4 l – alkoholfreie Variante: durch selbstgemachte Gemüsebrühe ersetzen) – kurz weiter köcheln lassen
- Tomatenstücke dazu geben, umrühren
- 3 l Passata dazu geben (so mache ich das, um mehr Sauce zu bekommen – wer die pure, frische Sauce will, lässt das einfach weg)
- Mit Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette, einer Prise Zucker würzen
- 2 h köcheln lassen, Deckel ist 1,5 h zu
- 1 Topf Basilikum vom Liebsten ernten lassen, Blätter zur Sauce geben
- Oregano frisch oder getrocknet dazu geben
- Nochmals nachwürzen (Pfeffer, Salz, Piment d’Espelette)
- je nach Konsistenzwunsch weiter Tomatenmark dazu geben – oder weiter einköcheln lassen
- Sauce mit Mixstab pürieren
- Durch „flotte Lotte“ oder Sieb passieren, um Schalen / Kerne zu entfernen) – zum Ende hin nochmals Unterteil der „Lotte“ auskratzen, da hier meist viel gutes Tomatenpüree hängen bleibt
- Noch heiss in die vorbereiteten Gläser geben (ich gebe die Sauce in einen Topf mit Ausguss – das ist der Garant für wenig Sauerei, Gläser sind mit Einkochtrichter bestückt – ansonsten einfach normale Schöpfkelle nehmen)
- Gläser randvoll füllen – das ist wirklich wichtig
- Gleich für 10 Minuten umdrehen – und dann abkühlen lassen
Varianten:
- Chili dazu geben für die scharfe Variante
- Staudensellerie und Kartotten mit anschwitzen, bevor die Tomaten dazu kommen
- Mit Rosmarin, Thymian verfeinern
- oder gleich die Ofen-Gar-Methode anwenden
Es gibt immer wieder Diskussionen rund um das Thema „Einkochen“.
Ich habe bisher immer die Spülmaschinen-Methode gewählt und die Sauce war mindestens ein Jahr haltbar. Dieses Jahr wollte ich auf Nummer sicher gehen (eine Twitter-Einkoch-Diskussion zwischen Valentinas Kochbuch und Küchenlatein war nicht ganz unschuldig daran…) und habe erstmals die Backofenvariante ausprobiert – die ebenfalls sehr bequem ist.
In jedem Fall kann man sich so ein Stückchen Sommer mit in den Winter nehmen – und darauf will ich nicht mehr verzichten!
Und weil die Sauce in jedem Fall zu 98% rot ist (die Kräuter mal weggerechnet…), passt sie wunderbar zum Blogevent „Rot“ von High Foodality!
Für 2 Personen:
- 1 Kopf Blumenkohl in kleine Röschen teilen
- In Gemüsebrühe bissfest kochen
- Aus Weißweinessig, Olivenöl (Verhältnis 1:3), Dijon Senf, Salz, Prise Zucker und Pfeffer eine möglichst kräftige Vinaigrette schlagen
- Einige Blätter Salbei ganz fein hacken, dazu geben
- Blumenkohl vorsichtig mit Vinaigrette beträufeln
- Mindestens 2 h marinieren lassen – immer mal wieder wenden, so dass der ganze Blumenkohl mit Marinade durchzogen wird
Einer meiner Lieblingssommersalate und Beitrag für den Event beim Gärtnerblog!
- 10 neue Kartoffeln (sehr kleine Exemplare, wer bekommt, sollte Drillinge verwenden) vorkochen und schälen (wer mag, kann gerne die Schale dran lassen)
- 2 kleine, junge Zucchini in kleine Würfel schneiden
- Beides einlegen in eine Marinade aus:
- 3 EL Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Thymian (frisch, gezupft)
- Rosmarin (frisch, Nadeln klein geschnitten)
- Piment d’Espelette
- Spritzer Zitronensaft
- Immer mal wieder mit Marinade beträufeln
- Nach ca. 2 h auf Spieße stecken und ca. 10 – 15 Minuten rundum grillen
Viel Spaß beim Grillen!
- 6 Weinbergpfirsiche (wer mag: schälen) in kleine Stücke schneiden
- 2 Kugeln hochwertigen Kuh Mozzarella (hier mag ich den kräftigen Büffelgeschmack nicht so gerne…) oder Burrata zerkleinern bzw. Burrata sanft zerzupfen
- 8 Tomaten in Spalten schneiden
- Ein Dressing zubereiten aus:
- Saft von 1 Zitrone mischen mit
- 2 TL Honig-Dijon-Senf
- Würzen mit Salz und Pfeffer
- 1 – 2 EL fruchtiges Olivenöl dazu geben und verrühren
- Dressing und etwas Basilikum (zerzupft) über Salatbestandteile geben…
… wird’s in nächster Zeit wohl häufiger geben. „Schuld“ ist der aktuelle Blogevent von Zorra und Nata.
Passenderweise sind mehr oder weniger gleichzeitig Eis – und Nudelmaschine in meinem Haushalt angekommen, so dass es einige Themen gibt, das Ganze mit Leben zu füllen.
Doch heute habe ich tatsächlich erstmals Paprika gehäutet. Das volle Programm, im Backofen, schwarz werden lassen, abziehen. Immer bestaunt. Noch nie zuvor gemacht.
Und weil noch eine Zucchini übrig war und vor dem Urlaub verbraucht werden will, gab es als Premiere hausgemachte Antipasti. Ich kann nur sagen – ein echter Genuss!
- 1 Zucchini mittels Sparschäler in feine Streifen hobeln
- in Grillpfanne mit wenig Olivenöl beidseitig angrillen, rausnehmen in flache Auflaufform legen
- 2 Paprika in je 4 Teile schneiden, Kernhaus, weisse Häute etc. entfernen – mit Haut nach oben in Backofen legen, bei 220 Grad ordentlich einheizen, bis die (schwarze) Haut Blasen wirft
- In Plastikbeutel verfrachten, auskühlen lassen – und ganz easy die Haut abziehen
- Paprika in kleine Stücke schneiden, zu den Zucchini geben
- 2 EL Olivenöl und
- 2 EL Balsamico bianco und
- 1 EL Weißwein dazu geben
- Ebenso
- 1 Schalotte
- 1 Knoblauchzehe in Scheiben (wer mag, natürlich mehr)
- Italienische Kräuter frisch geschnitten nach Lust und Laune
- Mit Salz und Pfeffer würzen, umrühren
- Mindestens 3 h ziehen lassen








