Kochen Archive - feinschmeckerle foodblog stuttgart, reutlingen, schwäbische alb https://feinschmeckerle.de/category/rezepte-kochen-backen/ Sun, 16 Aug 2026 15:38:36 +0000 de hourly 1 https://feinschmeckerle.de/wp-content/uploads/2015/08/cropped-u-icon.png Kochen Archive - feinschmeckerle foodblog stuttgart, reutlingen, schwäbische alb https://feinschmeckerle.de/category/rezepte-kochen-backen/ 32 32 Steak Pasta mit Kirschtomaten, Basilikum und Parmesan https://feinschmeckerle.de/2026/08/16/steak-pasta-mit-kirschtomaten-parmesan-feinschmeckerle/ https://feinschmeckerle.de/2026/08/16/steak-pasta-mit-kirschtomaten-parmesan-feinschmeckerle/#respond Sun, 16 Aug 2026 15:35:06 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=7037

Diese Steak Pasta mit saftigem Entrecôte, Kirschtomaten, frischem Basilikum und Parmesan ist unkompliziert, schnell gemacht und einfach unglaublich lecker. Ein perfektes Pasta-Rezept für alle, die es herzhaft und unkompliziert mögen.

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Die letzten Wochen gab’s bei uns gefühlt entweder etwas vom Grill oder irgendwas Kaltes. Oder beides kombiniert. 😄 Was ich grundsätzlich ziemlich gut finde, denn ich liebe den Sommer. Okay – vielleicht nicht unbedingt den Sommer mit 36 Grad. Aber wer findet das schon wirklich angenehm?

Irgendwann darf es dann aber doch mal wieder etwas anderes sein. Und nachdem der Mann sich Pasta gewünscht hatte, bin ich tatsächlich mal wieder in meine Indoor-Küche gegangen und habe geschaut, was Kühlschrank und Vorratsschrank so hergeben.

Und da lag doch tatsächlich noch ein wunderschönes Entrecôte. Dazu gab es wunderbar saftige, etwas größere Kirschtomaten, ein ordentliches Stück Parmesan, gutes Olivenöl und einen großen Busch Basilikum, auf den ich gerade besonders gut aufpasse. Er lebt nämlich erstaunlicherweise immer noch und ist noch nicht vertrocknet. Das muss man bei mir durchaus erwähnen. 😂

Pasta war natürlich auch da: Tripoline No. 81, die ich irgendwann aus dem italienischen Supermarkt mitgenommen hatte. Das sind etwas breitere, gekräuselte Nudeln, die ein bisschen an Linguine erinnern. Und ich muss sagen: Sie haben für diese Pasta wirklich perfekt gepasst, weil sie sich so toll mit der Sauce verbunden haben.

Eine Schalotte und zwei Knoblauchzehen waren ebenfalls noch da und durften gleich mit in den Topf. Viel mehr braucht es eigentlich gar nicht.

Die Kirschtomaten werden mit Schalotte, Knoblauch, Olivenöl und Basilikum zu einer schnellen, aromatischen Tomatensauce. Dazu kommt al dente gekochte Pasta, jede Menge Parmesan und zum Schluss das kurz gebratene Entrecôte in kleinen Streifen.

Das Ganze ist wirklich denkbar einfach und genau deshalb liebe ich solche Gerichte. Kein kompliziertes Rezept, keine zehn verschiedenen Töpfe und trotzdem steht am Ende ein Teller Pasta auf dem Tisch, der richtig was kann.

Steak Pasta mit Kirschtomaten und Parmesan

Und was soll ich sagen? Diese Steak Pasta mit Kirschtomaten, Basilikum und Parmesan war mega lecker. Die wird es definitiv wieder geben.


❤ Warum du diese Steak Pasta lieben wirst

  • saftiges Entrecôte trifft auf aromatische Kirschtomaten
  • in kurzer Zeit auf dem Tisch
  • wenige, gute Zutaten
  • die Pastasauce entsteht ganz unkompliziert im Topf
  • Parmesan sorgt für ordentlich Umami
  • mit frischem Basilikum und gutem Olivenöl wunderbar sommerlich
  • perfekt, wenn man Lust auf Pasta und Steak hat

📋 Steak Pasta auf einen Blick

Portionen: 2
Vorbereitung: ca. 10 Minuten
Zubereitung: ca. 20 Minuten
Gesamtzeit: ca. 30 Minuten
Schwierigkeit: einfach


🛒 Zutaten für 2 Personen

  • ca. 250–300 g Entrecôte
  • ca. 200 g Pasta, zum Beispiel Tripoline, Linguine oder Tagliatelle
  • 2 große Handvoll Kirschtomaten
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 großer Bund Basilikum
  • ca. 2 EL gutes Olivenöl, gerne etwas mehr
  • Parmesan, reichlich
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • etwas Chili
  • eventuell 1 Prise Zucker
  • etwas Pastawasser

👩‍🍳 Zubereitung

Zuerst die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen. Dabei unbedingt etwas Pastawasser auffangen – das brauchen wir später für die Sauce.

Während die Nudeln kochen, die Schalotte fein würfeln und den Knoblauch klein schneiden oder einfach mit der Messerklinge etwas andrücken. Die Kirschtomaten halbieren und die Basilikumblättchen von den Stielen zupfen.

In einem kleinen Topf oder einer beschichteten Pfanne das Olivenöl erhitzen. Schalotte und Knoblauch darin kurz und sanft anschwitzen. Dann die Kirschtomaten dazugeben und alles gut durchschwenken.

Mit Salz, Pfeffer und etwas Chili würzen. Je nachdem, wie süß oder säuerlich die Tomaten sind, kann eine kleine Prise Zucker die Säure schön ausbalancieren. Einen Teil des Basilikums dazugeben und die Tomaten bei mittlerer Hitze etwas einköcheln lassen. Am besten mit Deckel, damit die Sauce nicht zu viel Flüssigkeit verliert.

Nach einigen Minuten dürfen die Tomaten ruhig etwas aufplatzen. Wer mag, kann sie mit einem Kochlöffel leicht andrücken. Sollte die Sauce zu dick werden, einfach etwas vom aufgefangenen Pastawasser dazugeben. Die Stärke aus dem Nudelwasser sorgt gleichzeitig dafür, dass die Sauce schön cremig gebunden wird.

Jetzt kommt das Entrecôte an die Reihe. Das Fleisch nach Geschmack würzen und in einer heißen Pfanne von beiden Seiten kurz und kräftig braten. Je nach Dicke geht das wirklich sehr schnell. Mein Steak war relativ dünn, deshalb war es ruckzuck fertig und innen noch schön rosa.

Das Steak aus der Pfanne nehmen und kurz ruhen lassen.

Die fertige Pasta direkt zu den Kirschtomaten geben und alles gründlich miteinander vermengen. Falls nötig, noch etwas Pastawasser hinzufügen. Jetzt kommt vor allem eines: Parmesan. Und zwar ordentlich. Unter die Pasta rühren und noch einmal abschmecken.

Das Steak in Streifen oder kleine Stücke schneiden. Und jetzt bitte auf keinen Fall den Bratensaft vergessen! Sowohl der Saft aus der Steakpfanne als auch der aus der kurzen Ruhephase des Fleisches kommt mit zur Pasta. Genau diese kleinen Details machen am Ende den Unterschied.

Die Pasta auf Tellern verteilen, die Steakstücke daraufgeben und mit frisch gehobeltem Parmesan und etwas Basilikum garnieren.

Fertig!


💡 Meine Tipps für die Steak Pasta

Pastawasser aufheben!
Das leicht stärkehaltige Wasser ist perfekt, um die Tomatensauce zu verlängern und gleichzeitig schön zu binden. Ich stelle mir beim Abgießen der Pasta deshalb immer direkt eine Tasse Pastawasser zur Seite.

Beim Steak zählt die Dicke.
Ein dünnes Entrecôte braucht wirklich nur sehr kurze Zeit in der heißen Pfanne. Lieber etwas früher herausnehmen – es zieht beim Ruhen noch nach.

Den Steaksaft nicht verschenken.
Der Bratensaft gehört unbedingt in die Pasta. Er bringt noch einmal richtig viel Geschmack.

Beim Parmesan nicht sparen.
Gerade weil die Sauce so unkompliziert ist, darf beim Parmesan gerne großzügig gearbeitet werden.

Gute Zutaten machen hier den Unterschied.
Ein gutes Olivenöl, aromatische Kirschtomaten, frisches Basilikum und ein vernünftiges Stück Parmesan – viel mehr braucht dieses Gericht gar nicht.


🍅 Varianten

Die Steak Pasta lässt sich wunderbar abwandeln:

  • Statt Entrecôte funktioniert auch Rumpsteak.
  • Linguine, Tagliatelle oder Spaghetti passen ebenfalls.
  • Wer es cremiger mag, kann zusätzlich etwas Frischkäse oder einen kleinen Schuss Sahne unter die Sauce rühren.
  • Mit getrockneten Tomaten wird die Pasta noch würziger.
  • Rucola passt ebenfalls sehr gut als frisches Topping.
  • Wer es gerne scharf mag, darf beim Chili großzügiger sein.

❓ Häufige Fragen zur Steak Pasta

Welches Steak eignet sich für Pasta?

Für Steak Pasta eignen sich besonders zarte Stücke wie Entrecôte oder Rumpsteak. Wichtig ist vor allem, das Fleisch nur kurz und heiß zu braten, damit es saftig bleibt.

Kann ich auch ein anderes Steak verwenden?

Ja, natürlich. Auch Hüftsteak oder Filet können verwendet werden. Bei einem eher mageren Stück sollte man besonders darauf achten, es nicht zu lange zu braten.

Welche Pasta passt am besten zu Steak?

Breitere Nudeln wie Linguine, Tagliatelle oder Tripoline passen besonders gut, weil sie die aromatische Tomatensauce gut aufnehmen. Aber auch Spaghetti funktionieren problemlos.

Wie wird die Tomatensauce für die Pasta cremig?

Das Geheimnis ist Pastawasser. Die Stärke aus dem Kochwasser verbindet sich mit dem Olivenöl und den Säften der Tomaten und sorgt für eine schön gebundene Sauce. Zusätzlich hilft frisch geriebener Parmesan dabei, die Pasta cremig und würzig zu machen.

Kann ich die Steak Pasta vorbereiten?

Die Tomaten-Basilikum-Sauce lässt sich gut vorbereiten. Pasta und Steak würde ich dagegen erst kurz vor dem Servieren zubereiten, damit die Nudeln nicht weich werden und das Fleisch schön saftig bleibt.

Welcher Käse passt zu Steak Pasta?

Parmesan ist für dieses Rezept ideal. Er bringt Würze und eine leicht nussige Note mit. Auch Pecorino Romano wäre eine leckere Alternative.

Kann ich die Steak Pasta auch ohne Fleisch zubereiten?

Ja. Die Pasta schmeckt auch ohne Steak sehr gut. Wer eine vegetarische Variante möchte, kann beispielsweise zusätzlich Zucchini, Aubergine oder geröstete Paprika verwenden.


🍷 Was passt dazu?

Ich würde diese Pasta gar nicht groß mit Beilagen kombinieren. Sie ist für mich ein komplettes Gericht.

Dazu ein Glas italienischer Rotwein, ein Stück gutes Ciabatta und vielleicht noch ein kleiner grüner Salat – mehr braucht es eigentlich nicht.


🍝 Das könnte dir auch gefallen

Wenn du Pasta genauso gerne magst wie ich, passen diese Rezepte wunderbar dazu:


Hast du die Steak Pasta ausprobiert?

Dann verrate mir gerne, wie sie dir geschmeckt hat! Und falls du sie abwandelst, freue ich mich natürlich auch über eure Ideen. Bei so einem unkomplizierten Pasta-Gericht darf man schließlich ruhig ein bisschen improvisieren.


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Brioche aus der Kastenform & Christine Ferber – fluffiger Genuss aus dem Elsass https://feinschmeckerle.de/2026/05/10/brioche-kasrtenform-christine-ferber/ https://feinschmeckerle.de/2026/05/10/brioche-kasrtenform-christine-ferber/#respond Sun, 10 May 2026 07:05:10 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=7025

Fluffiges Brioche aus der Kastenform trifft auf die legendären Marmeladen von Christine Ferber aus dem Elsass. Buttrig, luftig und einfach perfekt fürs Frühstück – diese Kombi macht sofort Lust auf Nachbacken und den nächsten Genuss-Trip nach Frankreich.

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Manchmal entstehen die besten Ideen genau dann, wenn man einfach mal was Neues ausprobiert.
So wie bei meinem aktuellen Backexperiment: ein Brioche in der Kastenform.

Und ganz ehrlich – der eigentliche Star stand von Anfang an fest: die legendären Marmeladen von Christine Ferber, die ich von meinem letzten Elsass-Trip mitgebracht habe.

Denn wenn diese Gläser auf dem Tisch stehen, ist klar:
Da braucht es keine „irgendeine“ Unterlage. Da braucht es Brioche.

Brioche Christine Ferber

Brioche mal anders: warum die Kastenform?

Luftiger Hefeteig plus eine ordentliche Portion gute Butter ist sowieso schon die Eintrittskarte in die Champions League des Hefegebäcks.

Und in meinem Leben ist der gute schwäbische Hefezopf inzwischen ganz klar Männersache – einfach, weil er ihn am besten kann und die Flecht Skills routiniert drauf hat.

Also dachte ich mir: Warum nicht mal ein bisschen über die Grenze schauen und französische Inspiration in die heimische Küche holen?

Die Kastenform-Version ist dabei herrlich entspannt:
Der Teig darf ganz in Ruhe gehen, wird anschließend in Kugeln geteilt und in eine gebutterte Form gesetzt. Dort darf er nochmal vor sich hin entspannen, bevor er mit Ei bestrichen und liebevoll mit Hagelzucker bestreut wird.

Kein Flechten, kein Stress – einfach gute Laune Backen.

Das Ergebnis: fluffiger geht’s kaum

Was dann aus dem Ofen kommt, ist schon ziemlich beeindruckend:
Goldbraun, weich, buttrig und so fluffig, dass man sich ernsthaft fragt, warum man Brioche nicht viel öfter genau so backt.

Aber – und jetzt kommt der eigentliche Höhepunkt:

Brioche = die perfekte Bühne für Christine Ferber

Kennt Ihr Christine Ferber eigentlich schon?

Sie ist eine echte Genuss-Ikone aus dem Elsass und weltweit berühmt für ihre außergewöhnlichen Konfitüren. In ihrem kleinen Laden im Dorf Niedermorschwihr entstehen mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail Marmeladen, die geschmacklich einfach eine eigene Liga spielen.

Brioche Christine Ferber

Und ja – wir waren natürlich auch dort beim letzten Elsass Shoppingtrip.
Kleines Dorf, große Genussmomente. Und diese Croissants direkt neben der Kirche? Sagen wir mal
so: absolut nicht zu unterschätzen 😉

Zu ihren Kunden und Bewunderern zählen übrigens Größen wie Alain Ducasse, Pierre Hermé und Paul Bocuse. Also genau die Liga, in der man kulinarisch ganz oben mitspielt.

Kein Wunder also, dass ihre Gläser weltweit auf Frühstückstischen landen – und jetzt eben auch bei mir.

Brioche Christine Ferber

Fazit: diese Kombi ist gefährlich gut

Die Kombination aus meinem Brioche in der Kastenform und den Marmeladen von Christine Ferber war einfach richtig grandios.

Buttrig, fluffig, fruchtig – mehr braucht ein perfektes Frühstück eigentlich nicht.

Jetzt habe ich nur ein kleines Problem:
Die Gläser sind schneller leer als geplant.

Heißt im Klartext:
Ich brauche Nachschub. Und vermutlich auch ganz dringend wieder einen Ausflug ins Elsass. Denn auch der Crémant wird immer weniger…

Rezept Brioche aus der Kastenform

Brioche – fluffig, buttrig und herrlich weich

Zutaten

Für den Teig

  • 200 ml lauwarme Milch
  • 60 g Zucker
  • ½ Würfel frische Hefe
  • 500 g Weizenmehl (Type 450 oder 550)
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Vanillepaste
  • 100 g weiche Butter (Süßrahm)

Zum Bestreichen

  • 1 Eigelb
  • 2 EL Sahne oder Kochsahne

Zubereitung

Die lauwarme Milch mit dem Zucker verrühren. Anschließend die Hefe hineinbröseln und unter Rühren vollständig auflösen.

Mehl, Salz, Eier und Vanilleextrakt hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Danach die weiche Butter in kleinen Würfeln nach und nach unterarbeiten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Den Teig zu einer Kugel formen, in eine saubere Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60–90 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte dabei sein Volumen mindestens verdoppeln.

Eine Kastenform gut einfetten. Den aufgegangenen Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und in 6 gleich große Stücke teilen. Diese zu Kugeln formen und nebeneinander in die vorbereitete Form setzen.

Die Teigkugeln erneut abgedeckt etwa 10 Minuten ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.

Eigelb und Sahne oder Kochsahne miteinander verquirlen und die Oberfläche der Brioche damit bestreichen. Anschließend im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten goldbraun backen. Gegen Ende der Backzeit empfiehlt sich eine Stäbchenprobe.

Die fertige Brioche aus dem Ofen nehmen und kurz in der Form abkühlen lassen. Danach vorsichtig herauslösen und am besten noch leicht warm servieren.

Lasst es euch schmecken!

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Plädoyer für den echten cremigen New York Cheesecake https://feinschmeckerle.de/2026/02/01/cremiger-cheesecake/ https://feinschmeckerle.de/2026/02/01/cremiger-cheesecake/#respond Sun, 01 Feb 2026 11:57:32 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=7014

Cremiger New York Cheesecake mit knusprigem Keksboden und samtiger Frischkäsefüllung. Warum echtes Backhandwerk mehr Genuss bietet als virale Joghurt-Trends.

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Überall wabert er seit einigen Wochen durch die Social Media Feeds: der vermeintlich „japanische Cheesecake“, bei dem man Lotus-Kekse in Skyr oder griechischen Joghurt steckt, einmal filmt, einmal löffelt – und das Ganze dann als Kuchen feiert. Ein schneller Kick, ein bisschen Crunch, ein bisschen Cremigkeit.

Aber eben auch: ein kurzer Ruhm, der schneller vorbei ist als der nächste Algorithmus-Hype. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist das, worum es bei einem echt leckeren Cheesecake eigentlich geht: Opulenz. Tiefe. Diese unverhandelbare, fast schon unanständige Cremigkeit, die nicht aus dem Becher kommt, sondern aus dem Ofen.

Ein richtiger Cheesecake beginnt unten – mit einem krümeligen, buttrigen Boden aus zerstoßenen Keksen, die sich mit geschmolzener Butter zu einer goldenen Basis verbinden. Darauf folgt die eigentliche Hauptsache: eine üppige Masse aus Frischkäse, glatt gerührt, schwer, seidig, mit genau der richtigen Balance aus Süße und Frische.

New York Cheesecake

Im Ofen wird daraus kein „High-Protein-Hack“, sondern ein Versprechen. Die Oberfläche zart gewölbt, das Innere so cremig, dass das Messer fast widerwillig hindurchgleitet. Jeder Bissen ist dicht, rund, befriedigend – ein Dessert, das nicht so tut, als wäre es etwas anderes als eine kleine, herrliche Sünde. Die manchmal einfach sein muss

Vielleicht ist das die ehrlichere Antwort auf den Trend: sich nicht jeden Keks in Joghurt zu stecken, sondern sich ab und zu bewusst ein kleines Stück echten Cheesecakes zu gönnen. Nicht als Alltagsersatz, sondern als Moment. Als Teller, Gabel, Ruhe. Als cremiger Luxus, der nicht durch Likes, sondern durch Geschmack überzeugt.

Noch mehr himmlische Käsekuchen Rezepte findet Ihr übrigens direkt hier auf feinschmeckerle.de.

Und weil man große Worte nicht ohne große Taten stehen lassen sollte, folgt hier das Rezept.

Und wie mache ich einen New York Cheesecake?

zart schmelzend, dekadent, mit genau der richtigen Portion „Oh je, ist der gut“

Für eine 24 cm Springform – wer eine kleine Form nimmt, halbiert die Menge und die Backzeit auf ca. 30 Minuten.

Zutaten

Boden

  • 130 g Butterkekse oder Haferkekse …. oder was einfach da ist!
  • 80 g zerlassene Butter

Cheesecake Füllung

  • 800 g Doppelrahm-Frischkäse – auf keinen Fall eine light Variante!
  • 150 g Zucker
  • Abrieb von 1 Zitrone oder 1 Päckchen geriebene Zitronenschale
  • 4 Eier (Größe M)
  • 180 ml Schlagsahne
  • 2 EL Vanille-Puddingpulver

Guss

  • 250 g Sauerrahm
  • 30 g gesiebter Puderzucker

Zubereiten

  1. Springform (ca. 24 cm Ø) leicht einfetten.
    Ich hatte eine kleine Springform und habe den Boden mit einem Heissluftfriteusen-Backpapier ausgekleidet – hat super funktioniert und passt perfekt.
    Backofen auf ca. 180 °C Ober-/Unterhitze (Heißluft 160 °C) vorheizen.
  2. Kekse fein zerbröseln. Das mache ich im Blitzhacker, geht aber auch mit Gefrierbeutel und etwas Gewalt 😉
    Die Keksbrösel mit der geschmolzenen Butter vermischen.
    Masse in die Form geben und mit der Rückseite einer geraden Tasse oder einem Glas andrücken. Ca. 10 Min. kaltstellen.
    New York Cheesecake
  3. Jetzt den Frischkäse mit Zucker und dem Abrieb der Zitrone glatt rühren.
    Die Eier jeweils einzeln kurz unterrühren.
    Schlagsahne mit Vanille-Puddingpulver steif schlagen und ganz vorsichtig mit einem Schneebesen unter die Masse heben.
    Die fertige Cheesecake-Creme in die Backform füllen und glatt streichen.
    New York Cheesecake
  4. Temperatur des Backofens checken. Ich habe nochmals ein Thermometer im Ofen, weil meiner nicht ganz macht, was er anzeigt, der Schelm!
    Wenn alles passt, den Cheesecake auf der unteren Schiene in den Ofen schieben und ca. 45 Min. backen.
    Wenn die Oberfläche zu bräunen beginnt, kurz herausnehmen, abkühlen lassen und dann weiter backen. Ich habe meinen step by step gebacken, weil mein Ofen machmal ein bisschen übermütig und zu heiss wird.
    New York Cheesecake
  5. Jetzt noch kurz den Sauerrahm mit dem gesiebten Puderzucker verrühren und auf dem noch warmen Cheesecake verteilen.
    Im Anschluss nochmals ca. 10 Min. backen.
    Nach dem Backen den Cheesecake vollständig auskühlen lassen und kalt stellen.
    Optimalerweise über Nacht – oder mindestens 5 Stunden!

New York Cheesecake servieren

Ich esse den Cheesecake ja am liebsten pur. Vielleicht mit ein paar Beeren. Vielleicht mit einem Klecks geschlagener Sahne. Vielleicht einfach nur mit einer Gabel und dem festen Vorsatz, „nur ein kleines Stück“ zu nehmen.

Denn seien wir mal ganz ehrlich: Man kann Kekse in Joghurt stecken. Man kann das filmen. Man kann es feiern. Oder man gönnt sich ein Stück echten Cheesecakes – cremig, üppig, kompromisslos – und feiert das Leben. Ein kleines Stück reicht. Meistens. Manchmal auch nicht 🍰✨


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Pasta mit Spitzkohl und Salsiccia – Winterliches Soulfood für kalte Tage https://feinschmeckerle.de/2025/11/30/pasta-spitzkohl-salsiccia/ https://feinschmeckerle.de/2025/11/30/pasta-spitzkohl-salsiccia/#respond Sun, 30 Nov 2025 09:27:03 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6999

Wenn es draußen kalt wird und die Tage kürzer werden, sorgt diese Pasta mit Spitzkohl und Salsiccia für wohlige Wärme. Würzig, cremig und schnell gemacht – das perfekte Winter-Soulfood nach einem Spaziergang in der klaren Luft. Einfach, aromatisch und unglaublich gut!

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Draußen wird es früh dunkel, morgens liegt manchmal schon der erste Frost auf den Wiesen und die Luft ist klar und knackig – genau diese Zeit liebe ich. Wenn man vom Spaziergang mit roten Wangen nach Hause kommt, gibt es nichts Besseres als ein wärmendes Gericht, das so richtig von innen heraus gut tut. Meine aktuelle Nummer eins: Pasta mit Spitzkohl und Salsiccia.

Pasta Spitzkohl Salsiscia

Winterküche, wie ich sie mag ❄

Spitzkohl und Salsiccia gehören für mich zu den Zutaten, die im Winter besonders gut funktionieren. Der feine Kohl bringt leichte Süße und Biss, die Salsiccia liefert Wärme, Würze und ein bisschen Schärfe – perfekt für kurze Tage und kalte Abende.

Als Pasta habe ich diesmal Emmer-Nudeln verwendet – ein kleines Experiment, das sofort zum Favoriten wurde. Emmer hat eine wunderbar nussige Note und passt großartig zu kräftigen Wintergerichten. Außerdem ist das Urgetreide vollgepackt mit Proteinen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Und ja, ich gebe es zu: Bei Vollkornnudeln gab’s schon einige Flops in meiner Küche. Aber die Produkte von Ppura (Affiliate-Link) sind wirklich klasse!

So gelingt die winterliche Pasta mit Spitzkohl & Salsiccia

Ein echtes „Freestyle“-Rezept, das man wunderbar nach Gefühl kochen kann.

Zutaten (für 2 hungrige Wanderer 😉)

  • 4 kleine Salsiccia-Würste
  • 2 Schalotten, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 1 kleine Peperoncini (oder mehr – je nach Mut!)
  • ½ Kopf Spitzkohl, in feine Streifen geschnitten
  • ca. 5–6 EL geschälte Datteltomaten oder passierte Tomaten
  • Salz, Pfeffer, mediterrane Kräuter
  • Parmesan, frisch gerieben
  • Emmer-Nudeln (oder eine andere Lieblingspasta)

Zubereitung

  1. Die Salsiccia aus der Pelle drücken und in einer großen Pfanne ohne zusätzliches Fett anbraten – sie bringt genug davon mit.
  2. Schalotten, Knoblauch und Peperoncini dazugeben und kurz mitdünsten, bis alles herrlich duftet.
  3. Den Spitzkohl hinzufügen und ein paar Minuten mitbraten, bis er leicht zusammenfällt und Röstaromen bekommt.
  4. Tomaten dazugeben, würzen und alles 5–10 Minuten köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Nudeln kochen, etwas Kochwasser aufheben und am Ende in die Sauce geben.
  6. Alles gut durchschwenken – fertig!

Zum Servieren kommt natürlich noch eine ordentliche Portion Parmesan oben drauf.

Fazit

Dieses Pastagericht ist genau das Richtige, wenn man etwas Wärmendes braucht, das unkompliziert ist und trotzdem intensiv schmeckt. Herzhaft, aromatisch, leicht süß durch den Spitzkohl und mit einer angenehmen Schärfe – perfekt für kalte Tage.

Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Portion und bin gespannt, wie es euch schmeckt!
Lasst es euch schmecken und kommt warm durch die Saison! ❄🍝


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Philadelphia Torte mit Schokolade & Erdbeeren – Soulfood gegen Sommerfrust https://feinschmeckerle.de/2025/08/02/philadelphia-torte-mit-schokolade-erdbeeren-soulfood-gegen-sommerfrust/ https://feinschmeckerle.de/2025/08/02/philadelphia-torte-mit-schokolade-erdbeeren-soulfood-gegen-sommerfrust/#respond Sat, 02 Aug 2025 10:41:46 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6963

Philadelphia Torte mit Schokolade & Erdbeeren – die Tortenkönigin des Soulfood! Perfekt für graue Sommertage, super easy und einfach himmlisch. Frischkäse, Schoki, Erdbeeren – was will man mehr?

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Eigentlich würde ich euch jetzt von einem lauen Sommerabend erzählen. Ihr wisst schon – die Sonne knallt, der Aperol klirrt im Glas, und auf der Picknickdecke thront eine traumhafte Philadelphia Torte mit Erdbeeren und Schokolade.

Tja. Und dann kommt die Realität um die Ecke.
Sommer 2025? Fühlt sich an wie Herbst mit schlechter Laune. Regen, Regen, Hagel, Repeat. Da bleibt man lieber drinnen – und tröstet sich mit einem ordentlichen Stück Soulfood.

Und hier kommt sie ins Spiel: die Philadelphia Torte mit Schokolade und Erdbeeren – die Tortenkönigin des Soulfood. Cremig, fruchtig, schokoladig und (ganz wichtig!) absolut gelingsicher. Ich spreche da aus Erfahrung – als bekennende Rührkuchen-Königin mit begrenztem Tortendekorations-Talent.

Philadelphia Torte mit Erdbeeren und Schokolade

Diese Torte ist die perfekte Mischung aus cremiger Frischkäsefüllung, knackiger Schokoschicht und süßen Erdbeeren. Und das Beste: Sie muss nicht gebacken werden. Kein Stress, kein Drama – nur Genuss.

Also schnappt euch die letzten Erdbeeren (bevor sie endgültig vom Hagel zerlegt werden), rührt euch die gute Laune zusammen und gönnt euch dieses kleine Stück Tortenglück. Ihr habt’s euch sowas von verdient.

Rezept für Philadelphia Torte mit Schokolade, Kekskrümelboden und Erdbeeren

Hinweis gleich vorneweg: Diese Torte braucht ihren Schönheitsschlaf im Kühlschrank – also am besten schon am Vortag vorbereiten.

Zutaten (für 26er Springform):

  • 200 g Butterkekse
  • 150 g Butter
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 525 g Frischkäse (z. B. Philadelphia, aber bitte keine fettreduzierte Traurigkeit)
  • 150 g Naturjoghurt
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Tortenguss (rot oder klar – oder du lässt ihn einfach weg und nimmst Agar Agar)
  • 75 g Zucker
  • 500–1000 g Erdbeeren (500 g reichen für die Basis – mehr = mehr Liebe)
  • Saft von ½ Zitrone

Zubereitung:
1. Erst mal der Boden:
Springform mit Backpapier auslegen oder einfetten. Butterkekse in einen Gefrierbeutel geben und dann ordentlich Dampf ablassen – mit Nudelholz, Pfanne oder Flaschenboden zu Bröseln verarbeiten. Butter schmelzen, mit den Keksbröseln mischen und ab in die Springform. Mit einem Löffel festdrücken. Zack – fertig ist der Crunch.

2. Schoko-Time:
Schokolade im Wasserbad schmelzen. Wenn sie zu zäh ist, hilft ein Schuss neutral schmeckendes Öl (z. B. Sonnenblumenöl). Dann direkt auf den Keksboden gießen und gleichmäßig verteilen. Kühl stellen – das muss jetzt schön knackig werden.

3. Erdbeeren marsch!
Die süßen Dinger waschen, vom Grün befreien und halbieren. Dann wie beim Dominospielen eng an eng auf die Schokoschicht setzen. Wer mag, hebt ein paar Stückchen für die Creme auf. Form wieder kühl stellen.

4. Jetzt wird’s cremig:
Frischkäse, Joghurt, Zucker und Zitronensaft schön glatt rühren.
Sahne steif schlagen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.

5. Die Sache mit dem Guss:
Tortenguss nach Packung anrühren – oder: Agar Agar verwenden! Das ist die pflanzliche Alternative zu Gelatine. Dabei bitte unbedingt die Anleitung auf der Packung beachten, weil Agar Agar anders verarbeitet wird. Sobald der Guss (egal ob klassisch oder vegan) fertig ist, schnell unter die Frischkäsemasse rühren. Jetzt auch die zurückgelegten Erdbeerstückchen untermischen, wenn gewünscht.

6. Final Touch:
Die Sahne vorsichtig unterheben (bitte nicht tot rühren) und die ganze herrliche Masse auf die Keks-Schoko-Erdbeer-Basis geben. Glatt streichen, Kühlschrank auf, Torte rein – und abwarten. Über Nacht wird aus der Torte ein Träumchen.

7. Deko? Aber bitte!
Kurz vor dem Servieren darfst du dich austoben: mehr Erdbeeren, Schokoraspel, Schoko-Überzug wie in meinem Fall, bunte Streusel oder ein bisschen Glitzerstaub? Ganz wie du willst – Hauptsache, du genießt sie!

Rezeptquelle: Johanna von Pinkepank.

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Soooo lecker: cremiges Pistazien-Tiramisu https://feinschmeckerle.de/2025/03/16/pistazien-tiramisu/ https://feinschmeckerle.de/2025/03/16/pistazien-tiramisu/#respond Sun, 16 Mar 2025 20:14:11 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6882

Wenn Ihr nach einem Dessert sucht, das unglaublich lecker schmeckt, dann ist das unglaublich cremige Pistazien-Tiramisu genau das Richtige. Dieses italienische Dessert ist nicht nur extrem lecker, sondern auch erstaunlich einfach zuzubereiten!

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Wenn Ihr nach einem Dessert sucht, das unglaublich lecker schmeckt, dann ist das unglaublich cremige Pistazien-Tiramisu genau das Richtige. Dieses italienische Dessert ist nicht nur köstlich sondern auch erstaunlich einfach zuzubereiten – selbst eine italienische Nonna würde beeindruckt sein… glaube ich zumindest 😉

Pistazien sind ja seit Monaten ein absoluter Trend in der Küche. Ich liebe sie ja schon seit Jahren und alles mögliche, was man damit machen kann. Aber obwohl ich zum Beispiel Pistazien Schokolade liebe, habe ich wahrscheinlich als einziger Mensch bisher keine Dubai Schokolade probiert. Der Hype hat mich einfach völlig kalt gelassen und ich fand es eher schon amüsant wie erwachsene Menschen wegen einer kleinen Tafel sehr teurer Schokolade fast völlig den Verstand verloren haben. Beeindruckt hat mich aber hier tatsächlich, dass der große Schweizer Schokoladenhersteller hier unfassbar schnell eine Dubai Schokolade auf den Markt gebracht hat. Respekt vor dieser schnellen Umsetzung!

Pistazien-Tiramisu

Das Pistazien-Tiramisu habe ich letztens bei einem Italiener gegessen und es hat mir wirklich ziemlich gut geschmeckt – im Gegensatz zu den restlichen Gerichten, die eher sehr durchschnittlich waren. Da ich jetzt nicht vor habe, das Restaurant erneut zu besuchen „musste“ ich jetzt selbst dran, weil ich wieder Pistazien Tiramisu essen wollte…

Gesagt, getan! Kürzlich hatte ich Besuch und dachte mir: heute ist der richtige Anlass, um das Pistazien-Tiramisu auszuprobieren. Und ich muss sagen: das hat mir und uns richtig richtig gut geschmeckt. Ich meine, die soll auch etwas schlecht sprechen mit leckerer Mascarpone und schmackhafter Pistaziencreme?

Dieses Tiramisu-Rezept macht man optimalerweise am Tag vorher oder mindestens 3-4 Stunden vor dem Servieren, dass es noch schön durch kühlen kann. Richtig gut gefallen hat mir, dass die Zubereitung unglaublich einfach ist. Ich habe die Variante ohne frisches Ei ausprobiert und es hat überhaupt gar nicht gestört. Es war auch kein Alkohol in meinem Tiramisu. Hier müsste ich noch mal schauen ob es irgendeine Art Pistazienlikör gibt. Amaretto kann ich mir jetzt nicht so wirklich gut vorstellen wie beim normalen Tiramisu…

Worauf ich auch verzichtet habe: grünen Farbstoff. Sei es aus der Tube oder in Form von Kürbiskernöl, was ich auch in einigen Rezepten gesehen habe. Das kann natürlich jeder so handhaben, wie er will, aber mir kam es eindeutig auf den Geschmack an 😉 

Pistazien-Tiramisu
Leider etwas unscharfes Bild zu später Stunde 😉

Ich kann euch dieses schnelle Pistazien Tiramisu Rezept also wirklich ans Herz legen. Wenn ich ein bisschen mehr Zeit habe, würde ich nächstes Mal bei Besuch das Ganze in Gläser stapeln. Das sieht sicherlich auch richtig schön aus. Aber so lange müssen die ganz normalen Fotos hier ausreichen…

Pistaziem-Tiramisu

Rezept Pistazien-Tiramisu

(für 3 Personen)

Zutaten:

  • 90 g Frischkäse – ich hatte die ganz normale Fettstufe – man kann es natürlich etwas „erleichtern“, indem man fettarmen Frischkäse nimmt
  • 125 g Mascarpone
  • 100 ml Schlagsahne
  • ½ Vanilleschote oder Vanille-Paste
  • ½ EL Zucker
  • 2 gehäufte EL Pistaziencreme oder mehr
  • 100 g Löffelbiskuits
  • etwas Milch – in meinem Fall Mandelmilch

Zubereitung:

  • Zunächst wird die Vanilleschote der Länge nach aufgeschnitten und das Mark herausgekratzt.
    Oder man nimmt fertige Vanillepastete…
  • In einer Schüssel werden Frischkäse, Mascarpone, Schlagsahne und Zucker mit der Pistaziencreme zu einer glatten Masse geschlagen – und mit der Vanille.
  • Die Löffelbiskuits werden einzeln in Milch getaucht und in eine geeignete Form geschichtet.
  • Anschließend wird eine Lage der Creme darüber gelegt.
    Und ich gebe dann noch Pistaziencreme zusätzlich auf jede Schicht.
  • Dieser Vorgang wird wiederholt, bis alle Zutaten aufgebraucht sind oder die Form voll ist.
  • Um dem Tiramisu nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch eine Pistaziennote zu verleihen, habe ich es mit zusätzlicher Pistaziencreme und fein gehackten Pistazien garniert.
  • Das Pistazien-.Tiramisu sollte für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank ruhen, bevor es serviert wird. Alternativ kann das Dessert auch am Vortag zubereitet und über Nacht im Kühlschrank durchziehen gelassen werden.

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Parmesan Kekse – zum Anbeissen lecker https://feinschmeckerle.de/2024/01/14/parmesan-kekse/ https://feinschmeckerle.de/2024/01/14/parmesan-kekse/#respond Sun, 14 Jan 2024 10:16:08 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6834

Wer kann schon diesen Parmesan Keksen widerstehen? Sie sind die perfekte Knabberei und in Windeseile gemacht!

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Es scheint als wurde in den sozialen Netzwerken kurz nach Silvester ein Schalter umgelegt. Eben haben noch alle feudale Weihnachtsmenüs gezeigt. Ente, Gans und Raclette noch und nöcher. Mächtige Dessert Kreationen und sensationelle Plätzchen Teller… und ein paar Minuten nach Silvester dreht sich natürlich wieder alles um Abnahme, möglichst viel Protein zu sich zu nehmen – und natürlich neue, gesunde Vorsätze. Da will ich mich natürlich anschließen – während ich genüsslich einen der letzten Parmesan Kekse knabbere – und verkünde meinen kulinarischen Vorsatz 2024: wieder mehr selbst kochen und weniger verarbeitete Lebensmittel essen.

Parmesan Kekse als leckere Knabbberei

So wie diese überaus leckeren Parmesan Kekse, die ich noch an Silvester gebacken habe. Die Ausstecherle Förmchen standen eh noch rum von der Weihnachtsbäckerei. Im Kühlschrank ist (wie eigentlich immer) ein Stück Parmesan, genau so wie gute Butter – und so konnte ich im Handumdrehen den Teig für diesen herzhaften kleinen Snack herstellen.

Parmesan Kekse

Nach einer kurzen Ruhephase kann man dann auch schon Formen ausstechen, oder wer es sich einfacher macht – einfach Scheiben abschneiden und die Parmesan Kekse backen. Ich muss sagen: mir haben sie richtig gut geschmeckt. So schön mürb – eben wie herzhafte Ausstecherle. Und für den Geschmack sorgt neben dem Käse ein bisschen Cayenne Pfeffer im Teig. Wer es crispy und knusprig mag, wird hiermit nicht ganz so happy werden. Aber da ist halt gute Butter drin…

Zum Glück bin ich ziemlich happy mit diesen herzhaften Cookies: wenn ich diese Parmesan Kekse auf dem Tisch stehen habe, lasse ich Chips, Flips und Co auf jeden Fall links liegen. Diese Käse Kekse sind natürlich auch absolut ungeeignet für krasse Diäten. Aber es kommt ja immer auf die Menge an – und man muss ja nicht gleich das ganze Blech snacken…und wer macht schon krasse Diäten? Da steige ich doch lieber eine Extra-Runde aufs Bike.

Kleiner nicht ganz ernst gemeinter fun fact: ich habe mir für 2024 auch vorgenommen keine komischen Chips Sorten mehr zu Mädelsabenden mitzubringen. Das ist letztes Jahr ein bisschen ausgeufert… vor allem seit ich in Frankreich die Sorte „Hühnerhaut“ entdeckt habe. Über diesen Vorsatz wird sich vor allem meine Freundin C. sehr freuen. Back to Klassiker – oder ich backe noch eine Runde Parmesan Kekse. Dieses pikante Käsegebäck mag sie auf jeden Fall.

Rezept Parmesan Kekse

(für 1 Blech)

Zutaten:

  • 150 g Mehl Weizen 405
  • 70 g Grana Padano Parmesan gerieben
  • 1/2 Teelöfffel Cayennepfeffer
  • 100 g Butter kalt, gewürfelt
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Aus allen Zutaten einen glatten Mürbteig herstellen
  • Teig entweder zur ca. 5 cm Durchmesser großen Rolle formen (wenn man später einfach Scheiben abschneiden möchte) oder als Platte auswellen – und in Frischaltefolie oder Backpapier eingewickelt mindestens 1 Stunde kalt stellen
  • Backofen rechtzeitig vorheizen auf 160 Grad (Umluft)
  • Gleichmässige Scheiben von der Teigrolle abschneiden – oder Kekse ausstechen – und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier bestücktes Backlblech legen
  • Kekse ca. 15 Minuten backen …

… und versuchen auskühlen zu lassen, bevor sie alle in Windeseile weg gesnackt sind 😉

Parmesan Cookies

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Cranberry Rosmarin Gin Tonic https://feinschmeckerle.de/2023/11/12/cranberry-rosmarin-gin-tonic/ https://feinschmeckerle.de/2023/11/12/cranberry-rosmarin-gin-tonic/#respond Sun, 12 Nov 2023 11:24:13 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6782

Dieser Cranberry Rosmarin Gin Tonic ist meine absoluter Lieblings Winter Drink und perfekt für die Feiertage. Noch dazu ist er schnell gemacht und so lecker!

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Heute stellen ich euch meinen ultimativen Winter Drink vor: Cranberry Rosmarin Gin Tonic. Eine tolle Kombi aus Gin, Tonic Water, Cranberry Saft, Limettensaft und Rosmarin.

Seit einigen Wintern kommt dieser Drink immer wieder auf den Tisch – zur Freude aller Anwesenden. Und jetzt komme ich endlich mal dazu das „Rezept“ zu bloggen…. immerhin schneit es gerade, also „winterlich“ ist es schon mal.

Ich liebe die Kombination aus herbem Gin und Rosmarin, etwas säuerlichem Limettensaft und natürlich dem Cranberrysaft. Und was ich vor allem sehr mag: dieser Drink ist blitzschnell gemacht. Auch Cocktail Nichtexperten wie ich bekommen das hin. Ganz ohne Schirmchen und Schnickschnack.

Wenn Ihr also für die Feiertage einen schönen Drink sucht, seid Ihr hier richtig. Mit den Cranberries im Glas und dem Rosmarinzweig macht der Cranberry Rosmarin Gin Tonic auch optisch was her… selbst ich bekomme das hin 😉

Die Frage ist natürlich immer wieder, was nehme ich für einen Gin… ich verrate Euch ganz unten meinen absoluten Favoriten, den ich seit Jahren sehr gerne trinke. Ich mag es gerne zitruslastig – und das passt wunderbar zu diesem Cocktail.

Rezept Cranberry Rosmarin Gin Tonic

(für 4 Drinks)

Zutaten

  • 2 Limetten
  • 1 Packung frische Cranberries
  • 20 cl Gin (einer meiner Favoriten ist ganz klar Gin Sul)
  • 200 ml Cranberrysaft
  • 200 ml Tonic Water (gerne etwas herbes)
  • einige Eiswürfel
  • 4 Zweige Rosmarin

Zubereitung

  • Limettensaft auspressen (wer es nicht so herb mag, nimmt nur 1 Limette)
  • Cranberries waschen und auf 4 Gläser verteilen, ebenso je Drink ein paar Eiswürfel
  • Cranberrysaft, Tonic Water und Gin mischen
  • Auf die 4 Gläser verteilen
  • Und mit Rosmarinzweigen und „Röhrle“ dekorieren
  • Wer es retro mag kann natürlich vorab aus Limettensaft und Zucker einen „Zuckerrand“ herstellen 😉

Lasst es Euch schmecken 🙂

Hier zeige ich Euch noch meinen Lieblings Gin „Gin Sul“ (Affiliate Link):

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Die besten Waffeln https://feinschmeckerle.de/2023/01/02/die-besten-waffeln/ https://feinschmeckerle.de/2023/01/02/die-besten-waffeln/#respond Mon, 02 Jan 2023 11:18:17 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6766

Das Geheimnis saftiger und fluffiger Waffeln ist der richtige Waffelteig! Und den habe ich nach etlichen Flops und Versuchen endlich gefunden... jetzt ist das Waffeleisen wieder im Stress ;-)

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Jahrelang stand das uralte Waffeleisen meiner Eltern ungenutzt in meinem Keller rum. Und kurz vor dem Jahresende gab es endlich ein Comeback. Ich hatte Lust auf Waffeln und einige Rezepte ausprobiert, bis ich endlich das Rezept für die besten Waffeln gefunden habe.

Bine von „Was eigenes“ versprach nicht zu viel, indem sie ihr Rezept als „Das beste Waffelrezept ever!“ bezeichnete. Der Teig ist perfekt und richtig einfach zu machen. Kein Eischnee aufschlagen, kein Schnickschnack – mit der Küchenmaschine bekommt man im Handumdrehen einen perfekten Waffelteig, den man nach und ausbacken kann… er hat die optimale Konsistenz und ist von allen Versuchen der absolute Winner.

Dazu gibt’s ganz einfach Puderzucker, Apfelmus und bisschen Zimt, oder auch mal einen Klecks Haselnusscreme. Und einen Tipp: backt gleich eine größere Menge Waffeln, wenn ihr schon mal dabei seid. Die kann man super einfrieren und im Toaster wieder aufbacken! Und man ist gewappnet fürs perfekte Waffel Frühstück 😉

Rezept: Die besten Waffeln

Ca. 12 Waffeln

Zutaten:

  • 125 g Butter (weich)
  • 70 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 Teelöffel selbst gemachter Vanilezucker)
  • Prise Salz
  • abgeriebene Zitronenschale von 1/2 Zitrone
  • 3 Eier
  • 250 g Mehl (Weizen 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250 ml Milch
Die besten Waffeln

Zubereitung:

  • Butter, Zucker und Vanillezucker zu einer schaumigen Masse verrühren – habe ich mit der Küchenmaschine gemacht.
  • Prise Salz und Zitronen-Abrieb dazu geben.
  • Die Eier eines nach dem anderen unter die Butter-Zuckermischung unterrühren.
  • Mehl und Backpulver mischen und löffelweise nach und nach dazu geben.
  • Jetzt die Milch langsam unterrühren.
  • Mit einer kleinen Kelle den Teig auf das vorgeheizte Waffeleisen geben – ich habe es vorher mit etwas flüssiger Butter ausgepinselt.
  • Jetzt wird jede Waffel ca. zwei bis drei Minuten gebacken … und dann sofort verzehrt, oder im Backofen warm gehalten.

Lasst es Euch schmecken!


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Schnelles magisches Baguette https://feinschmeckerle.de/2022/10/03/schnelles-magisches-baguette/ https://feinschmeckerle.de/2022/10/03/schnelles-magisches-baguette/#respond Mon, 03 Oct 2022 10:08:34 +0000 https://feinschmeckerle.de/?p=6751

Schnell, einfach und knusprig - das magische Baguette ist nicht ohne Grund so richtig beliebt. Probiert es selbst aus, es schmeckt einfach fantastisch!

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Es ist ein Weilchen her, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Jetzt gibt es endlich wieder ein neues Rezept: das magische Baguette – oder auch bekannt als Baguette magique. Das ist ein schnelles Baguette, welches wirklich super einfach zubereitet wird.

Aber schmeckt so ein schnelles Baguette mit ganz normalem Mehl überhaupt? Ohne lange Teigführung und französischem Baguette-Mehl?

Ja, ich war auch sehr überrascht – aber es ist kross und schmeckt richtig gut. Für ein selbst gebackenes Baguette aus dem heimischen Backofen ist es wirklich klasse. Und viel leckerer als so manches, was man heutzutage als Backwaren für teils viel Geld kaufen kann…

Magisches schnelles Baguette

Und dieses Baguette ist in der Regel so richtig schnell verputzt. Ein bisschen Dip dazu, ein knackiger Salat – oder meine Lieblings Kürbissuppe… perfect match <3

Der Teig lässt sich von Hand anrühren, oder auch mit der Küchenmaschine und ist ziemlich weich. Aber mit ein bisschen Mehl und Fingerspitzengefühl lässt er sich gut handhaben. Und ich habe seit Ewigkeiten eine Baguette Form, die ich gerne einsetze – auch für Brötchen. Das war eine der besten Anschaffungen in meiner Küche. Und da gab es ziemlich viele Küchen Gadgets, die ich nicht so häufig im Einsatz habe, aber wer kennt das nicht…

Schnelles magisches Baguette

Rezept schnelles magisches Baguette

Zutaten:

  • 380 g Mehl (Weizen 405)
  • 11 g Hefe frisch
  • 300 g Wasser lauwarm
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

  • Hefe mit Wasser in einer Schüssel verrühren
  • Mehl und Salz hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verrühren, aber nicht zu lange – nicht wundern, der Teig ist sehr flüssig
  • Jetzt den Teig ca. 1,5 – 2 Stunden gehen lassen bei Zimmertemperatur
  • Backofen vorheizen auf 240 Grad Heißluft
  • Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gleiten lassen und mit einer Teigkarte in 3 längliche Stücke schneiden
  • Baguetteblech mit Backpapier auskleiden (weil der Teig so weich ist) und die Baguettes hinein geben und mit etwas Mehl bestäuben
  • Abgedeckt bei Zimmertemperatur nochmals eine halbe Stunde gehen lassen
  • Im vorgeheizten Backofen bei 240 Grad Heißluft mit einer kleinen Schale Wasser im Ofen ca. 25-30 min. backen – währenddessen immer mal wieder schauen, ob sie nicht zu dunkel werden

Das hier ist übrigens die besagte Baguette Form (Partner-Link):

Lasst es Euch schmecken <3


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Magisches schnelles Baguette

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